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Eine große Gefahr sind die in Fischprodukten enthaltenen Quecksilberkonzentrationen. Die Giftigkeit des Methylquecksilbers übersteigt jene des einfachen Quecksilbers um das 50fache. Die meisten Toxikologen sind der Auffassung, dass Quecksilber in Pflanzen eine weniger giftige Form besitzt.
In Fischen kommt nach Meinung einiger Experten jedoch meist die wesentlich giftigere Form des Methylquecksilbers vor.
Über die Wirkung des Verzehrs quecksilberhaltiger Fische liegen bereits alarmierende Erkenntnisse vor.
Bereits im Jahre 1953 aßen viele Einwohner der Minamata Bucht in Japan Fische aus stark quecksilberverseuchten Gewässern. Das gleiche passierte den Menschen, die 1962 am Agano-Fluß in Niigata, Japan, lebten sowie in einigen Regionen Irans, Pakistans und Guatemalas.
Viele der Betroffenen starben. Die anderen fielen ins Koma oder erlitten schwerwiegende Gehirn- und Nervensystemschäden.
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Iris Muthmann - Geschäftsführerin
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