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    Das Wort „Psychologie“ stammt aus dem griechischen und bedeutet wörtlich „Seelenkunde“. Es ist die empirische Wissenschaft zur Beschreibung, Erklärung und Vorhersage des Erlebens und Verhaltens des Menschen, deren Entwicklung in der Lebensspanne sowie deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Die Psychologie lässt sich nicht allein den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Naturwissenschaften zuordnen. Eine moderne Einteilung begreift Psychologie allerdings eher gleichermaßen als Verhaltenswissenschaft , Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft.

    Die Frage, warum sich die Psychologie nicht tatsächlich, gemäß Ihrer Bezeichnung, der Seele widmet, stellt sich also nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, warum Sie immer noch diese Bezeichnung trägt. Vermutlich auch deshalb, weil die meisten Menschen – einschließlich derer, die sich der Psychologie widmen – gar keine Gedanken über die Begrifflichkeit (mehr) machen.

    Und so ist die Ausbildung zum Psychologen, sei es durch ein Hochschulstudium oder durch eine Heilpraktikerschule, erst einmal auch nichts anderes, als das Lernen von Beschreibungen psychischer Erkrankungen und Methoden, selbige zu Behandeln. Ein näheres Hinschauen verrät, was wir aus der Medizin bereits kennen: Die Methoden haben wenig mit den erbrachten Heilerfolgen zu tun. Was beim einen wirkt, ist beim anderen noch lange nicht wirksam und nicht selten gehen Patient wie Therapeut einen Kompromiss ein, was den Begriff Heilung angeht.
    In der Therapie spricht man eben deshalb auch nicht von Heilung (im Sinne der Wiederherstellung des „gesunden“ Zustandes vor der Erkrankung), sondern von Remission (im Sinne vom Rückgang der Symptome).

    Auch werden komplexe psychische Krankheitsbilder zumindest zu einem Teil mittlerweile körperlichen Ursachen zugeschrieben und – verzeihen Sie mir die Ironie – wenn gar nichts mehr geht, dann liegt die Ursache im Genpool des Patienten. Und auch hier haben wir es wieder mit einer ungenauen Begriffsverwendung zu tun. Die Ur-Sache beschreibt für mich den ersten Urheber, der eine Ereigniskette ins Rollen gebracht hat, deren letzte Auswirkung in unserem Falle psychischer Natur ist. Natürlich könnten wir nun bei Adam und Eva beginnen, um zu einer wahren Ur-Sache zu gelangen. Trotzdem ist es wenig begreiflich, wieso man deshalb gerade auf das letzte Ereignis einer solchen Kette zurückgreift (im Falle einer Depression bspw. ein gestörter Botenstoff-Haushalt im Gehirn), das doch eher noch als Auswirkung denn als Ursache bezeichnet werden müsste.

    Die Antwort liegt für mich darin, dass es der Wissenschaft nicht gelingt, ihre „Objektivität“ wenigstens dann fallen zu lassen wenn sie (durch ihre eigenen Statistiken) sieht, dass die Ergebnisse mehr als unbefriedigend sind.

    Das mag einer der Gründe sein, warum sich immer mehr Menschen alternativen Denkansätzen und damit Methoden zuwenden. Eine ähnliche Erfahrung machen auch die etablierten Kirchen, wobei diese beginnen, sich den Bedürfnissen Ihrer Anhänger anzupassen.

    Und genauso wie die Kirchen den neu entstehenden Religionsgemeinschaften beispielsweise mit „Sektenbeauftragten“ begegnen (was macht die Kirche eigentlich nicht zu einer Sekte?), kontert die Medizin mit Unwirksamkeitsstudien zu den alternativen Heilmethoden.
    Das ihre eigenen Methoden ebenso immer nur einen bedingten und sehr individuellen Heilerfolg haben, bleibt dabei von vielen erst einmal ungesehen.

    Und dann sind wir wohl auch bereits beim vorläufigen Ergebnis: Heilung – auch psychische – ist höchst individuell und weniger von der Methode als von den daran Beteiligten (Therapeut, Patient) abhängig.

    Tbc - Joachim Letschert





     
      URL: http://www.pegasuszentrum.de
    04.08.2007
    09 : 59


     
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