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Eine Unterform des Holzhauses ist ein Blockhaus, eine weitere Bezeichnung wäre Blockbohlenhaus. Es ist ein Gebäude aus Blockbohlen oder Rundstämmen. Die Dachkonstruktion eines Blockhauses in den niederschlagsreicheren Gebieten unserer Erde ist meistens ein Steildach, Sattel- oder Walmdach. Der Dachstuhl hat bei einem solchen Steildach die größte Aufgabe, er muss das Gewicht von Dachdeckung, Dämmung und Tragwerk, sowie die Lasten von Eis- und Schneemassen auf die Wände weiterleiten. Dies dient zur Entlastung des Daches eines Blockhauses. Ein Flachdach wird somit mehr in den niederschlagsärmeren Gebieten verwendet. Es dient oft als Sammelstelle für Niederschlagswasser, Arbeits- und auch Wohnfläche. Es ist die klassische und auch älteste Dachform des Blockhauses. Wenn es ein kleines Blockhaus ist, z.B. um Arbeitsgeräte aufzubewahren oder als Gartenhaus genutzt wird, kann man es auch in den kalten, niederschlagsreichen Gebieten einsetzen. Noch einmal zurück zum Dachstuhl. Ein Dachstuhl wird genauso wie das Blockhaus an sich aus Holz erstellt. Allerdings muss man dabei auf die Dach- und Gebäudegestalt sowie auf statische Anforderungen achten. Dem entsprechend werden unterschiedliche Tragwerkskonstruktionen wie z.B. das Balkendach, Pfettendach oder Sparrendach eingesetzt. Natürlich ist die Fläche unter dem Dach nicht einfach nutzlos. Sie kann durch einen Dachausbau als zusätzliche Wohnfläche genutzt werden. Und als Folge dieser zusätzlichen Wohnfläche, welche auch mit Schall- und Wärmedämmung versehen ist, wird im Blockhaus ein hohes Maß an Nutzungs- und Energieeffizienz gewonnen.
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