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Dies ist ein Gebäude, das aus einzelnen, miteinander verzahnten und übereinander liegenden Blockbohlen erbaut wird. Varianten für Blockbohlen wären z.B. Rundstämme, massive Vierkanthölzer oder mehrschichtig verleimte Einzellamellen. Die Sägewerke fertigen und liefern meistens Kantbohlen oder Rundbohlen, beides kann in verschiedenen Stärken angefragt werden.
Am natürlichsten sind die Naturstämme mit ihrem eigenen Charakter für ein Blockhaus. Die Stammstärken sind nämlich immer unterschiedlich und werden deshalb nach alter Handwerkstradition per Hand maßgenau gefertigt. Da gibt es dann aber auch noch die Kiefernstämme, welche am besten geeignet sind für den Bau eines Blockhauses. Durch den hohen Anteil von Harzen, Terpenen und Hydrophobenen (schlecht wasserlösliche Substanzen) besitzt das Kiefernholz Widerstandsfähigkeit gegen Verrottung. Bei der Vorbereitung der Blockbohlen unterscheidet man verschiedene Techniken: Schichtung, Ausführung der Ecken, Einbindung der Innenwände, Verwendung von Ständern an Fenstern/Türen oder in langen Wänden, Längsverbindung von Blockbohlen, Aufsattelung der Sparren. Möchte man das Blockhaus als Wohnhaus nutzen, sollte man der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Wärmedämmung entsprechen.
Eine zweischalige Wandkonstruktion ist zwar in ihrer Wandstärke geringer als ein Haus aus Beton und Stein, aber es liegt ein entscheidendes Sparpotential beim Wärmedurchgang im Blockhaus. In Finnland steht übrigens das älteste Blockhaus. Es ist mit seinen 600 Jahren immer noch bewohnbar.
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