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Die Zukunft der Erde liegt auf unseren Tellern
Matthias Langwasser
Wir befinden uns gerade in einer Zeit des Übergangs vom Alten ins Neue. Die zerstörerischen Kräfte scheinen noch sehr stark zu sein, während die Menschen, die sich für die Erneuerung der Erde engagieren, täglich mehr werden.
Es wird heute viel geredet über Klimaschutz und Klimawandel, in den Massenmedien und von Seiten der Politiker. Vor allen Dingen darüber, was getan werden sollte.
Die tägliche Zerstörung unserer Urwälder, das tägliche Aussterben unzähliger Tierarten, die fortdauernde Verschmutzung der Erdatmosphäre zeigen uns sehr dringlich, dass wir nicht mehr viel Zeit haben, um einen positiven Wandel auf unserem Planeten herbeizuführen und unser Überleben zu sichern.
Das, was in dieser intensiven Zeit wirklich zählt, ist das Handeln. Es geht darum, jetzt alles zu tun, was in unserer Macht steht, um diesen wunderschönen Planeten und all seine Lebewesen zu bewahren.
Was bewirkt einen wirklichen Wandel in unserem Leben? Es ist wichtig, dass wir uns informieren und Gedanken machen. Wirklich verändern tun wir uns jedoch dann, wenn wir unser Wissen in unserem täglichen Leben aktiv anwenden. Und zwar durch eine bewusste Wahl unserer Gedanken und Emotionen, sowie durch unsere praktische Lebensweise.
Wenn wir uns auf diese Weise bewusst ausrichten, und so sehr klar und konsequent sind, können wir gemeinsam auf unserer Erde paradiesische Zustände erschaffen.
Viele von uns stellen sich die Frage: Kann ich als Einzelner unter Milliarden von Menschen denn überhaupt etwas verändern? Die Antwortet lautet: Ein einzelner Mensch, der völlig klar und aufrecht ist, der all seine Energie und Kraft konsequent für das Gute in dieser Welt einsetzt, kann alles verändern. Denken wir dabei nur einmal an Jesus, Buddha und Mahatma Gandhi. Was hatten diese besonderen Persönlichkeiten gemeinsam? Sie wussten genau, was sie wollten und sind, unbeirrt von allen Schwierigkeiten, sehr geradlinig ihren Weg gegangen.
Was können wir also tun, um auf möglichst einfache und effektive Weise einen schnellen und dramatischen Wandel für den Planeten, für Menschen, Tiere und Pflanzen zu bewirken?
Die Antwort ist einfach: Beginnen wir damit, uns rein pflanzlich, ohne Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte zu ernähren und inspirieren wir unsere Freunde, Familie und alle, mit denen wir zusammen kommen, das Gleiche zu tun!
Schon Albert Einstein sagte: „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“
Was würde geschehen, wenn keine Tiere mehr für unseren Genuss sterben müssten, wenn also alle Menschen auf dieser Erde sich nur noch von pflanzlicher Nahrung ernähren würden?
1. Das unermessliche Leiden der Tiere würde endlich aufhören
Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, welche Qualen die Tiere in den Tierproduktionsstätten (der Name sagt schon alles) durchmachen müssen. Nur soviel: Die Kühe, Rinder, Schweine, Hühner, Puten und Kaninchen in diesen Anlagen leiden von dem Tag ihrer Geburt an, bis zu dem Tag der grausamen Schlachtung, auf körperlicher und seelischer Ebene in unvorstellbarem Maße. Dieses Leben, welches unsere Mitgeschöpfe führen, ist weder artgerecht noch lebenswert.
Würde dies alles wegfallen, dann würde eine völlig neue Partnerschaft zwischen Mensch und Tier entstehen, die von Liebe, Achtsamkeit und Respekt getragen wäre. Wir könnten mit Tieren zusammen leben, einfach als Freunde, ohne sie für unsere Genusssucht zu missbrauchen. Auch der Kontakt zu den wilden Tieren wäre völlig anders. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Tiere in der freien Natur vor uns weglaufen? Natürlich deswegen, weil es die Jagd gibt, und die Tiere nicht wissen können, ob sie einen Menschen vor sich haben, der sie liebt oder einen, der zu seinem persönlichen Vergnügen Tiere tötet (auch wenn das ein Jäger natürlich niemals zugeben würde).
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass wilde Tiere, sobald sie sich sicher fühlten, nicht mehr vor mir geflüchtet sind.
Der Fleischverzehr hat auch einen entscheidenden Anteil am Artensterben. Die Bedrohung der Wale, Delphine, vieler Fischarten, und großer Säugetiere wie Elefanten, Nashörner, Tiger, Bären, Menschenaffen, und vieler Vogelarten, die für den menschlichen Verzehr getötet werden, würde sofort gestoppt, wenn niemand mehr Fleisch essen würde.
2. Das Bewusstsein auf der Erde würde sich völlig verändern.
Alle Gedanken, Gefühle und Emotionen aller Lebewesen bilden gemeinsam ein geistiges, unsichtbares Kraftfeld, welches auch morphogenetisches Feld genannt wird. Dieses Feld beeinflusst gleichzeitig auch alle Lebewesen. Das milliardenfache Leiden der Tiere und das brutale Schlachten schafft eine energetische Atmosphäre, die Gewalt und Aggressivität produziert. Würde weltweit kein Fleisch mehr gegessen werden, so würde sich dieses Energiefeld radikal verändern, was zur Folge hätte, dass wesentlich weniger Kriege geführt und weniger Gewalttaten verübt würden. Eine Atmosphäre des Friedens und Verstehens würde entstehen.
Ich selbst habe vor einigen Jahren auf dem Permakulturprojekt Steyerberg, welches ich 7 Jahre lang betreute, durch die Kooperation mit Wühlmäusen, die mein Gemüse und meine Obstbäume fraßen, die Erfahrung gemacht, dass sich die Energie dieses zweieinhalb Hektar großen Geländes vollständig veränderte: Der Kampf, den ich vorher gegen diese Tiere führte, hatte gewissermaßen diesen Ort vergiftet. Als ich diesen aufgab, entstanden dort ein Frieden und eine Harmonie, die jeder fühlen konnte, der dieses Gelände betrat. Selbstverständlich dankten es mir die Wühlmäuse dadurch, dass sie von da an meine Obstbäume verschonten.
Ein anderer Aspekt ist die Tatsache, dass die Menschen die Schwingung dessen, was sie essen, aufnehmen. Man hat aggressiven Schwerstverbrechern in amerikanischen Gefängnissen kein Fleisch und keinen weißen Zucker mehr zu essen gegeben, und sie wurden innerhalb von kürzester Zeit völlig friedlich. Im Ayurveda wusste man schon vor Tausenden von Jahren, dass man Soldaten viel Fleisch geben musste, damit sie auch gerne in den Krieg ziehen würden.
Mahatma Gandhi sagte: „Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.“
3. Die Vernichtung der Regenwälder könnte weitestgehend gestoppt werden
Wussten Sie, dass die Produktion von Fleisch und Milchprodukten zu 90 Prozent für die Zerstörung der Regenwälder verantwortlich ist? Alle zwei Sekunden wird ein Waldgebiet von der Größe eines Fußballfeldes zerstört – zum Großteil für die Neugewinnung von Weideflächen. 70 Prozent der abgeholzten Waldgebiete im Amazonasbecken werden als Weideflächen genutzt. Ein großer Teil der übrigen Flächen wird für den Anbau von Futtermitteln für die Massentierhaltung, hauptsächlich Soja, brandgerodet. Deutschland ist Europas größter Sojaimporteur. Allein im Jahr 2003/ 2004 wurden 3,3 Millionen Tonnen Soja aus Brasilien importiert, wofür eine Fläche von 1,58 Millionen Hektar benötigt wird.
Die Regenwälder produzieren 30 bis 40 Prozent des Sauerstoffs, den wir atmen. Sie sind unverzichtbar für die Stabilität des Weltklimas. Dort, wo noch genug Wälder vorhanden sind, regnet es auch ausreichend. Werden die Wälder abgeholzt, bleibt der Regen weg und Wüstengebiete entstehen.
Eine der nachhaltigsten Möglichkeiten, sofort etwas für die Erhaltung unserer Urwälder zu tun, die uns noch dazu nichts kostet, ist eine rein pflanzliche Ernährungsweise.
4. Es wäre ein sehr effektiver Weg, unser Klima zu retten.
Zusätzlich zu dem Schutz der Regenwälder würden wir laut der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) 18 Prozent der weltweiten Treibhausgase einsparen, welche durch die moderne Tierhaltung entstehen. Das ist mehr, als der gesamte Transportsektor produziert. Jährlich entstehen durch die Viehzucht 115 Millionen Tonnen Methangas. Durch die Brandrodungen, die für die Viehhaltung durchgeführt werden, und die Produktion von tierischem und chemischem Dünger für die riesigen Ackerflächen, auf denen Viehfutter angebaut wird, entstehen zusätzlich enorme Mengen an Stickoxiden.
Alleine für die Produktion eines einzigen Hamburgers von McDonalds oder Burgerking entstehen durch die Brandrodung von Regenwald in Costa Rica
75 Kilogramm erderwärmende Treihausgase.
All dies wäre niemals möglich, wenn wir uns nur von Pflanzen ernähren würden.
Eine vegane Lebensweise ist aktiver Klimaschutz.
5. Der Hunger auf der Erde könnte sofort und nachhaltig gestoppt werden.
Weltweit hungern über 852 Millionen (!) Menschen, trotz einer weltweiten Getreideernte von 1,57 Milliarden Tonnen. Bei einer Weltbevölkerung von 6,6 Milliarden Menschen stünde jedem Menschen pro Tag 652 Gramm Getreide zur Verfügung.
Doch 49 Prozent der weltweiten Getreideernte und 90 Prozent der Sojabohnen werden als Viehfutter verwendet. 80 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen der Erde werden durch die Viehzucht beansprucht.
Auf den besten Böden der Länder, wo der größte Hunger herrscht, werden Futtermittel für die USA und Europa angebaut. 60 Prozent der Futtermittel in der Massentierhaltung werden aus den Entwicklungsländern importiert.
Um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7 bis 16 Kilo Getreide oder Sojabohnen. Auf der Fläche eines Grundstücks, die man braucht, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man stattdessen 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
Fleischverzehr ist also Nahrungsmittelvernichtung.
Würden alle Menschen vegetarisch leben, müsste kein Mensch auf dieser Erde mehr Hunger leiden!
6. Wir hätten genug Trinkwasser für alle
Ein Drittel der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel. Die effektivste Methode, Wasser zu sparen, ist der Verzicht auf Fleisch. Die Fleischproduktion braucht riesige Mengen an kostbarem Trinkwasser – die Erzeugung eines Pfundes Rindfleisch benötigt 20.000 Liter Wasser. Wenn eine Person nur ein Mal darauf verzichten würde, ein Pfund Rindfleisch zu kaufen, würde sie genau so viel Wasser sparen, als wenn sie ein ganzes Jahr niemals duschen würde! Zum Vergleich: Die Erzeugung von einem Pfund Salat oder Tomaten braucht 87 Liter Wasser.
Für den Anbau von Getreide, Obst und Gemüse benötigt man also nur einen winzigen Bruchteil des Wassers, welches durch die Fleischproduktion verschwendet wird.
50 Prozent der Wasserverschmutzung in Europa werden durch die Massentierhaltung verursacht. Pestizide, Kunstdünger und Gülle auf den Nutzflächen für Tierfutteranbau sind der Hauptfaktor für die Verseuchung unseres Trinkwassers mit Nitrat und hochgiftigen Chemikalien.
7. Riesige Landflächen könnten wieder der Natur zurückgegeben werden.
Ein Bio-Landwirt, bei dem ich immer das Gemüse für meine Kochseminare holte, baute auf einigen wenigen Ackerflächen Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln an. Es war beeindruckend, welche riesigen Berge von Gemüse er erntete und wie viele Menschen er durch seine kleinen Ackerflächen ernähren konnte!
Ungefähr 90 Prozent der Ackerfläche in Deutschland werden zur Produktion von Viehfutter verwendet. Würde man die Menschen ausschließlich mit pflanzlichen Lebensmitteln versorgen, so bräuchten wir nur noch 10 Prozent der heute genutzten Anbauflächen, während wir die restlichen 90 Prozent wieder der Natur zurückgeben oder auf diesen Flächen nachwachsende Rohstoffe anbauen könnten.
8. Unsere Gesundheit würde sich entscheidend verbessern
Vegetarier und Veganer, die sich natürlich und vollwertig ernähren, kennen keine Zivilisationskrankheiten, kein Übergewicht, keine Osteoporose und kein Diabetes.
Was geschieht, wenn wir aufhören, Fleisch, Eier und Milchprodukte zu essen? Erst einmal beginnt unser Körper damit, zu entgiften und sich von all den körperlichen und energetischen Belastungen, die im Lauf unseres Lebens entstanden sind, zu befreien. Wir fühlen uns leichter, vitaler, unsere Kondition nimmt zu, auch ohne körperliches Training. Viele Probleme wie Allergien, Verdauungsbeschwerden oder Hautprobleme verschwinden. Es fällt uns auch leichter, fröhlich und gelassen zu sein.
Ich konnte bei meiner eigenen Umstellung auf pflanzliche Nahrung vor mehr als 20 Jahren beobachten, dass sich meine Geruchs- und Geschmackssinne verfeinerten, dass ich sensibler wurde und auch die Schönheit der Natur viel stärker wahrnahm.
Krankheiten, die durch den Konsum von tierischem Eiweiß verursacht werden können, sind beispielsweise Übergewicht, Bluthochdruck, Gallensteine, Allergien, Gicht, Dickdarmkrebs, Neurodermitis, Rheuma, Multiple Sklerose, Arthritis, Diabetes, Übergewicht, Herzprobleme, Arteriosklerose und Morbus Crohn.
Vegetarier leben im Durchschnitt 6 bis 10 Jahre länger als der Rest der Bevölkerung und schneiden bei den unzähligen Vergleichsstudien über den Gesundheitszustand von Fleischessern und Vegetariern immer wesentlich besser ab.
Hier nur einige wenige Fakten zur vegetarischen Ernährung:
- Das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, ist bei Vegetariern nur halb so hoch wie bei Nicht-Vegetariern.
- Stark überhöhter Blutdruck kommt bei Fleischessern 13-mal häufiger vor als bei Vegetariern.
- Das Risiko für Vegetarier, an Krebs zu erkranken, liegt im Vergleich zur Normalbevölkerung bei 40 Prozent.
- Argentinien und Uruguay gehören zu den größten Rindfleischkonsumenten der Erde und gleichzeitig zu den Ländern mit der höchsten Rate an Brust- und Darmkrebs.
- Die Länder, in denen am meisten Milchprodukte verzehrt werden, sind Finnland, Schweden, die USA und England. Diese Länder sind gleichzeitig die Länder mit der höchsten Osteoporoserate.
- Eskimos, die sich fast ausschließlich von Fisch und Fleisch ernähren und somit die weltweit höchste Zufuhr an Kalzium und Eiweiß haben, besitzen die höchste Osteoporoserate der Welt und die geringste Lebenserwartung.
- Die Kulturen mit der höchsten Lebenserwartung der Welt sind die Vilcabambanen in Ecuador, die Abkhasianer am schwarzen Meer und die Hunza in Nordpakistan. Alle diese Völker ernähren sich entweder vollständig oder nahezu vollkommen vegetarisch.
„Die Fleischindustrie hat mehr Todesfälle verursacht als alle Kriege dieses Jahrhunderts, alle Naturkatastrophen und alle Verkehrsunfälle zusammen. Wenn Rindfleisch `echte Nahrung für echte Kerle` ist, wie die Werbung behauptet, dann sollten Sie besser echt nahe an einem echten Krankenhaus wohnen.“
Dr. med. Neal Barnard, Vorsitzender des amerikanischen Ärztekomitees
für verantwortungsbewusste Medizin
9. Das geistige Bewusstsein der Menschen würde vollständig transformiert werden
Stellen Sie sich eine Erde vor, wo es keine Massentierhaltung, kein Schlachten und keine Jagd gibt. Wo die Menschen sich ausschließlich von den Pflanzen ernähren, die unsere Mutter Erde uns schenkt. Da pflanzliche Lebensmittel, besonders wilde und rohe Nahrung, eine sehr hohe Schwingung besitzen, erhöht sich auch die Schwingung der Menschen, die diese zu sich nehmen. Mit anderen Worten ausgedrückt: Pflanzennahrung aus der Natur hat einen sehr hohen Ordnungsfaktor und enthält lebenswichtige Informationen. Wenn wir diese Nahrung verzehren, dann erhalten unsere Zellen alle Informationen, die sie brauchen, um optimal zu funktionieren.
Wir nehmen also diese Energie der Pflanzenwesen auf, die gesund und harmonisch gewachsen sind (was natürlich nur bei Wildwuchs oder biologischem Anbau der Fall ist), was dazu führt, dass genau diese Energie immer mehr Bestandteil unseres eigenen Wesens wird. Dies wiederum verbindet uns mit der Erde und der Schöpfung, wodurch wir lernen, diese mehr zu fühlen und zu achten. Gleichermaßen wächst auch unsere Achtung vor allem, was lebt, wodurch immer mehr Frieden und Harmonie auf der Erde entsteht. Wir realisieren, dass es keine Trennung gibt, und alles, was existiert, für immer in Liebe miteinander verbunden ist.
Eine vegane Ernährung hilft dabei, diese Verbundenheit auch zu fühlen und zu erleben. Die damit verbundene Schwingungserhöhung hilft uns dabei, lebendiger, leichter, fröhlicher, kreativer und liebevoller zu werden.
Quellenangaben: Die Zahlen und Fakten stammen zum großen Teil aus John Robbins: „Food Revolution“ und „Ernährung für ein neues Jahrtausend“ sowie „Esst kein Fleisch“ von Universelles Leben e.V.
Reine, natürliche Pflanzennahrung für die Zukunft der Menschheit
All diese Punkte zeigen auf, dass eine rein pflanzliche Ernährung unglaublich viele Vorteile für unsere Erde mit sich bringt. Auch die immer noch verbreiteten Vorurteile, dass eine vegane Ernährung Mangelerscheinungen produziere, sind bereits in Studien mehrfach widerlegt worden. In Wirklichkeit ist es genau anders herum: Die Menschen, die sich konventionell ernähren, haben viel häufiger Nährstoffdefizite als Veganer. Was ja auch logisch ist: Wenn man Nahrung zu sich nimmt, die kaum Vitamine und Mineralien enthält, sind Mangelerscheinungen die folgerichtige Konsequenz.
Auch das vielzitierte Vitamin B12 ist kein Problem: Langjährige Untersuchungen an vegan lebenden Menschen haben nur in Einzelfällen Mangelerscheinungen an B12 festgestellt, während man bei Fleischessern viel öfter eine Unterversorgung an Vitamin B12 entdeckte. Folgende pflanzliche Lebensmittel enthalten Vitamin B12: Tempeh, Miso, Bierhefe, Würzhefeflocken, Algen, Spirulina, Afa-Algen, Süßlupinen, rohes und ungeschältes Knollengemüse wie zum Beispiel Möhren und Rote Beete, milchsaures Gemüse wie Sauerkraut. Zwei Drittel des B12-Vitamins werden im Körper selbst hergestellt.
Man braucht sich also auch darüber keine Sorgen zu machen, wenn man sich vegan ernähren will.
Wir können uns den Verzehr von Fleisch, Eiern und Milchprodukten einfach nicht mehr leisten. Wir können es uns nicht mehr leisten, so vielen Lebewesen, einschließlich uns selbst, Zerstörung und Leid zu bringen. Noch dazu, wo es absolut sinnlos ist und niemandem irgendeinen Vorteil bringt.
Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Dinge, die auf eine ganzheitliche Weise positiv für die Welt sind und die sich im Einklang mit den Lebensgesetzen befinden, grundsätzlich nie Nachteile haben. Sie sind immer auf allen Ebenen gut. Wenn sich etwas in einem Bereich positiv auswirkt, dafür aber in anderen Bereichen schädlich ist, dann ist es nicht wirklich ganzheitlich.
Genau so ist es mit einer rein pflanzlichen Ernährung. Sie ist heilsam für die Erde, für Menschen und Tiere. Sie hat keinerlei Nachteile, schon gar nicht für unsere Gesundheit, wie ich es bereits ausführlich dargestellt habe.
Probieren Sie es aus! Setzen Sie sich damit nicht unter Druck, sondern tun Sie einfach das, was Ihnen gut tut. Jeder Schritt in die richtige Richtung bringt positive Effekte für Ihr Leben und für unsere Erde.
Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin 1905:
„Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen, wo niemand sich wird mit Leichen ernähren wollen, wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk bereit finden wird. Wie viele unter uns gibt es schon jetzt, die niemals Fleisch äßen, wenn sie selber das Messer in die Kehle der betreffenden Tiere stoßen müssten!“
Ich bin absolut davon überzeugt, dass das neue Zeitalter, in das wir jetzt eintreten, ein Zeitalter sein wird, wo die Menschen in absoluter Harmonie mit der Natur und der Tierwelt leben und keine Tiere mehr getötet werden. Dies ist einfach notwendig für den Bewusstseinssprung, der jetzt ansteht.
Wichtig dabei ist, dass alle Menschen, die von dieser Lebensweise überzeugt sind, sie in ihrem alltäglichen Leben umsetzen und die Vision einer gewaltfreien Erde für Menschen und Tiere in ihrem Herzen tragen. Wenn wir uns gemeinsam fest in diesem Bewusstsein verankern und davon überzeugt sind, dass es möglich ist, eine solche Erde zu erschaffen, dann wird es genau so sein.
Es ist zwar wichtig, dass wir wissen, was in unserer Gesellschaft nicht funktioniert, so dass wir es verändern und auch andere Menschen informieren können. Dann jedoch ist es entscheidend, dass wir uns ausschließlich auf das konzentrieren, was wir wollen, anstatt auf das, was wir nicht wollen. Denn es ist eines der wichtigsten geistigen Gesetze, dass wir genau das erschaffen, wohin wir unsere gesammelte Energie und Aufmerksamkeit richten.
Lasst uns gemeinsam den neuen Himmel und die neue Erde erschaffen, nach der wir uns sehnen. Ein Ort des Friedens, der Schönheit und der Liebe. Ein Ort der Heilung, des harmonischen Miteinanders von Menschen, Tieren, Pflanzen und Naturwesen.
Wir können uns diesen Ort jetzt erschaffen. Es liegt an uns. Es liegt in unserer Hand, in unserer Macht. Jetzt ist die Zeit!
Herzliche Grüße
Matthias Langwasser
Viele Informationen über das Kochbuch
"Vegane Kochkunst", über Ganzheitliche Ernährungsberatung, Mediales Coaching und die Erhaltung des Regenwaldes finden Sie auf meiner Webseite
http://www.regenbogenkreis.de
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Die Zukunft der Erde liegt auf unseren Tellern

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