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    Wir Verbraucher beeinflussen mit jeder Kaufentscheidung die Strukturen für die Erzeugung des jeweiligen Bioprodukts. Ein Lebensmittel, gewachsen auf einem Bioland-Hof, in welcher der von Mutter Natur zur Kultur bereitgestellte Boden gepflegt wird, die Pflanzen und Tiere als Wesen verstanden werden, nicht als Objekt und die dort auf dem Hof arbeitenden Menschen fair behandelt werden, hat einen höheren Preis und einen höheren Wert. Viele solcher Höfe schaffen viele Arbeitsplätze in der Region. Wir denken, es ist diese Art des Umgangs mit Mensch, Tier und Natur, der unser Anspruch an Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau sein sollte. Diese traditionelle Bio-Struktur passt nicht in das Konzept der Großen. Solche Werte haben nach unseren Erfahrungen keinen Stellenwert bei den Einkäufern großer LEH und Discounter. Andere Werte zählen. Die Ware muss den Normen der Einkäufer entsprechen. Möhren, die nicht die gewünschte Form haben, oder Zucchini, die angeblich nicht einheitlich sortiert sind, werden auch schon mal gerne beim Bauern reklamiert. Geschmack und innere Qualität werden nicht hinterfragt. Ware aus Verbandsanbau?, ja aber nur wenn sie preislich mithalten kann. Letztendlich sind der traditionelle Bio-Hof und die dort erzeugten wertvollen Lebensmittel, sowie auch der anschließende Naturkostfachmarkt von dieser Entwicklung bedroht und zwar aus folgendem Grund. Bevorzugt der Käufer die billigere EG-Bio-Ware, dann gerät der traditionelle Bio-Anbau unter Druck, weil er seine Produkte nicht mehr für den erforderlichen Preis verkaufen kann. Um zu überleben, müsste er seine Produktionsmethoden „wirtschaftlicher“ machen. Dies funktioniert aber nur mit Abstrichen. Er müsste Kompromisse machen, die zu Lasten der Böden, zu Lasten der Qualität und zu Lasten der Mitarbeiter gehen. Leider ist in Deutschland die Mentalität weit verbreitet möglichst billig einzukaufen, was natürlich auch für Lebensmittel gilt. Z.B. in England und Frankreich sind die Verbraucher bereit tiefer in die Tasche zu greifen für Bio-Lebensmittel. Dies hat zur Folge, dass im Winter die guten Produzenten aus Spanien ihre guten Produkte lieber dorthin verkaufen, als nach Deutschland. Nach Deutschland werden dann nur Übermengen verkauft, mitunter gar schlechtere Qualitäten. Der „deutsche Preis“ würde diesen Bauern nicht reichen, um kontinuierlich den gewünschten hohen Bio-Standard zu produzieren. Auch in Deutschland selbst funktioniert Landwirtschaft, gleich ob konventionell oder biologisch nur durch den Einsatz von günstigen Arbeitskräften aus dem Ausland. Würden hier normale Lohnmaßstäbe angesetzt, dann wären die Produkte deutlich teurer. Ein Bio-Bauer, der die Möglichkeiten der EG Verordnung ausreizt und keinem Anbauverband angehörig ist, kann sehr viel günstiger produzieren. Er kann mehr Tiere pro Fläche halten, er darf mehr düngen, er darf gleichzeitig konventionell und biologisch innerhalb eines Betriebes arbeiten und er darf konventionelles Futter zukaufen. Lesen Sie demnächst weiter "Die zwei Klassen von Bioqualität."



     
      URL: http://www.bringmirbio.de
    10.10.2007
    10 : 27


     
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