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Hat sich schon mal jemand gefragt wie früher die ersten Zimmererleute die ersten Blockhäuser gebaut haben? Ich kann da was zu schreiben. Man wird sich wundern welche Sitten man anwandte. Zum ersten hatten die Frauen der Zimmerer auf den Baustellen nichts zu suchen. Man sagte es würde Unglück bringen, wenn ein Weib beim Bau eines
Blockhauses dabei wäre. Und dann gab es da auch noch den großen Durst. Wer viel schwitzt und arbeitet, muss auch viel trinken. Aber Kannenweise! Im wahrsten Sinne des Wortes. Früher gab es nach jedem Fortschritt beim Bau des Blockhauses eine so genannt „Kanne“. Nein, nicht mit Wasser, Sie können sich schon denken was. So gab es dann zum Beispiel die Fensterkanne, wenn der Fenstersturz in der Wand des Blockhauses erreicht war. Woanders gab es eine Kanne, wenn die Wände eine gewisse Höhe erreicht hatten, auf der man noch ein Mädchen hochheben und darauf stellen konnte. Eine Kanne für den Rahmenkranz (die oberste Balkenlage aus Rähm und Giebelmuttern) sollte es auch geben. Nachdem die Firstplatte auf ihrem Platz lag, wurde ein Richtfest veranstaltet. Wiederholt wurde das Richtfest natürlich auch, wenn das Dach des Blockhauses soweit fertig war. Und in Westdalarna wurde die Schornsteinkanne geleert, sobald der Schornstein gemauert war. Viele Kannen und viele Blockhäuser! Wie das geht darf man mich nicht fragen, ich weiß jetzt nur warum die Frauen Unglück brachten. Sollte jedem einleuchten. Bei so vielen Kannen die zu leeren waren, gab es genau so viele schwankende Kerle, die ihre Frauen beim durch den Kopf gehen lassen nicht mehr gebrauchen konnten. Hauptsache ist aber, die Blockhäuser standen und stehen auch immer noch.
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Finnholz Blockhausbau 0803a

Finnholz Wohnblockhaus 0803b
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