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Holzhäuser durchleben das so genannten Schwinden des Holzes. Das bedeutet, wenn das Holz am trocknen ist entstehen Spannungen. Diese Kräfte überstrapazieren die Zugfestigkeit des Holzes, und es kommt zur Rissbildung (Spaltrisse) im Holz. Diese Risse können verschiedene Größen haben, die von der Feuchtigkeit und Größe der Blockbalken abhängig sind. Jedoch haben die Spaltrisse keinen negativen Einfluss auf die Wärmefähigkeit oder Beständigkeit der Holzhäuser. Die Wärmefähigkeit ist in den Spaltrissen meistens durch die stehende Luftschicht etwas geringer. Auch die Breite der Spaltrisse in Holzhäusern kann variieren. Zum Beispiel sind im Winter, wenn die Blockbohlenfeuchtigkeit gering ist und geheizt wird, die Risse auf der Innenseite der Holzhäuser am größten. Da spielt dann auch die Zwangsrissbildung durch den noch feuchten Kern eine große Rolle. Erst nach Beginn der Heizperiode verdunstet langsam die Feuchtigkeit im Kern der Blockbalken, die noch von der Bauzeit stammt. Wenn der Sommer dann eingetroffen ist, werden die Spaltrisse an Holzhäusern um ein Drittel wieder kleiner. Heute gibt es Blockbohlen, die schon einen kontrollierten, langsam fortschreitenden Trocknungszyklus durchlaufen haben. Dieser Trocknungszyklus wurde durch einen Holzquerschnitt im Kern der Blockbohlen hervorgerufen und bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich. Die Rissbildung an Holzhäusern wird durch die kontrollierte Spannung minimalisiert. Allerdings ist es nur eine Maßnahme für das Auge des Betrachters. Die Optik spielt auch bei Holzhäusern eine große Rolle.
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Finnholz Holzhaus 0803a

Finnholz Holzhaus 0803b
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