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    Dieser Bericht ist ein Auszug aus der Fachzeitschrift für Gesundheitsförderung: UGB-Forum Ausgabe 1/08


    Nahrungsergänzungsmittel sind in vieler Munde, doch sind sie wirklich so gesund, wie man uns glauben machen möchte oder etwa gar schädlich?
    Hier nun eine Befragung von Prof.Dr.Helmut Heseker, Ernährungswissenschaftler an der Uni Paderborn.
    Gibt es Nährstoffe, die wir in zu geringer Menge über die Nahrung aufnehmen?
    Verschiedene bundesweit durchgeführte Studien belegen ganz deutlich, dass der größte Teil der Bevölkerung mit essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen ganz gut versorgt ist. Mit einer einigermaßen abwechslungsreichen Ernährung und einer Kalorienaufnahme von über 2000 Kalorien nimmt der gesunde Mensch in der Regel alle Nährstoffe in ausreichender Menge auf. Unserer Lebensmittel und Böden sind auch nicht verarmt an Nährstoffen, so dass wir irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel benötigen.

    Die Hypothese, dass die Lebensmittel weniger Nährstoffe enthalten als früher, wird vor allem von den Herstellern der Nahrungsergänzungsmittel in Umlauf gebracht.

    Wird nicht immer wieder diskutiert, dass zusätzlich Selen, Vitamin D und Folat zugeführt werden sollte?
    Es wird immer wieder behauptet, dass Deutschland, auf Grund der Intensiv-Landwirtschaft ein Selenmangelgebiet sei.

    Diese Behauptung ist falsch und längst widerlegt.

    Allerdings ist unserer Nahrung von Haus aus tatsächlich arm an Vitamin D. Jedoch lediglich bei Personen, die sich wenig im Freien aufhalten, wie z.B Bettlägerig. Hier ist eine Ergänzung anzuraten, da Vitamin D in der Haut durch UV-Einstrahlung gebildet wird.
    Symptome von Folatmangel werden in der Bevölkerung nur selten beobachtet. Eine Ergänzung ist nicht erforderlich.
    Bei Schwangeren jedoch wird eine verbesserte Folatversorgung wegen des Risikos für Neuralrohrdefekte beim Kind empfohlen.

    Ernährungswissenschaftler fordern dazu auf mehr Obst und Gemüse zu essen.

    Viele glauben daher, nicht ausreichend versorgt zu sein.

     

    Die Medienbranche hat schon lange erkannt, dass man mit Ernährungsthemen, besonders wenn diese im Widerspruch zur etablierten Lehrmeinung stehen Einschaltquoten und Auflagen erhöhen kann.
    Einfache Botschaften, wie iss 5 mal am Tag Obst und Gemüse haben es da manchmal schwer.
    Lobbyisten und Marketingstrategen wissen längst, dass die gezielte Erzeugung von Widerspruch und Verunsicherung effektive Strategien darstellen können, um den Absatz von Produkten zu sichern und zu steigern.

    Der Verbraucher geht dann sozusagen auf Nummer sicher und nimmt die Vitaminpille.
    Ich kann nur dazu raten den gesunden Menschverstand einzuschalten und zu fragen, wem die Botschaft wohl nutzen könnte.

    Die Werbung suggeriert dennoch erfolgreich, dass fast jeder zu einer unterversorgten Gruppe gehöre. Sollten denn alle Stressgeplagten zu Antioxidanzien greifen, Leistungssportler Mineralstoffe und Immunschwache Vitamin C ergänzen?

    Das würde ich so nicht sehen.
    Inzwischen haben bei weltweit durchgeführten Studien mehr als 120.000 Menschen teilgenommen.
    Es konnte in diesen gut kontrollierten Studien nicht nachgewiesen werden, dass die Untersuchungsteilnehmer, die zusätzlich zu ihrer normalen Ernährung Vitamin C oder Vitamin E Zulagen über längere Zeit erhielten, länger lebten oder weniger oft an Krebs oder Herzinfarkt erkrankten.

    Es gibt aber doch auch Lebensumstände, in denen tatsächlich ein erhöhter Bedarf besteht. Wie kann man feststellen, ob eine zusätzliche Einnahme von Nährstoffen nötig ist?

    Bei abwechslungsreicher Ernährung ist eine Nahrungsergänzung überflüssig.
    Jemand, der ständig Reduktionsdiäten einhält und deutlich unter 2000 kcal aufnimmt, kann vorübergehend ein niedrig dosiertes Multinährstoffpräparat einnehmen.
    Jemand, der keinerlei tierischen Produkte zu sich nimmt, sollte seine Nahrung mit Vitamin B12 ergänzen.





     
      URL: http://www.bringmirbio.de
    03.04.2008
    12 : 05


     
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