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In den kalten Gebieten unserer Erde, in denen es Wälder mit Nadelbäumen gibt, sind das Blockhaus die ursprünglichste Form von Holzhäusern. Ideal sind die langen, geraden Stämme dieser Baumarten um daraus einen Wind- und Wetterschutz zu errichten. Der Aufbau geschieht durch ineinander verzahntes Aufschichten der Stämme. Später wurde der Wind- und Wetterschutz weiterentwickelt zu richtigen Gebäuden. Den so genannten Blockhäusern. Der große Vorteil bei Blockhäuser die aus dem nachwachsenden Naturbaustoff Holz entstehen, die geringe Wärmeleitfähigkeit, also hohe Dichtheit und die gleichzeitige Diffusionsoffenheit. Zwischen Außenwelt und Innenraum sorgen Milliarden kleinster Zellen für einen ständigen, jedoch langsam ablaufenden Austausch von Luft. Die Raumwärme dringt dabei kaum aus den Blockhäusern nach außen, währenddessen eindringende Außenluft gefiltert wird und die Schadstoffkonzentration dieser Luft sinkt. Blockhäusern wird eine wohlige Atmosphäre zugesagt, da der Baustoff Holz eine deutlich höhere Oberflächentemperatur nachweist. Die Wandkonstruktionen im Blockhaus erreicht in der Regel den Energiestandard eines Passivhauses. Umgerechnet hat ein solches Gebäude einen Heizenergiebedarf von 1,5 L Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Damit liegt es deutlich unter dem Standard eines Niedrigenergiehauses. Es kann aus den Blockhäusern sogar ein Nullenergie- oder Plusenergiehaus werden. Bei aufwändigeren Dämmungen und einer zweischaligen Wandkonstruktion ist dies kein Problem mehr. Eine solch ökologische Bauform wird durch den Einsatz von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen usw. ergänzt.
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Finnholz Holzhaus 2608
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