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Um ein Blockhaus zu bauen bracht man Holz. Das ist jedem klar. Was aber nicht jedem klar ist, wie das Ursprungsholz eigentlich aussieht und was es für Besonderheiten schon beim fällen hat. Betrachtet man den Baumstamm mal von innen, kann man viele unterschiedliche Ringe an der Schnittstelle erkennen. Jeder einzelne Ring steht für ein Jahr, was der Baum gewachsen ist. Es sind seine Jahresringe. Wenn man die Jahresringe zählt, kann man das Alter des Baumes feststellen und dass sind manchmal mehrer Hundert Jahre. Innerhalb eines Jahresrings unterscheidet man zwischen weichem Frühholz und festem Spätholz. Aus dem im Frühjahr transportiertem Wasser und Nährstoff bildet sich das weiche Frühholz, das feste Spätholz wird im Sommer gebildet. Wenn man erkennen kann, dass die Jahresringe eng zusammen liegen, bedeutet das einen sehr hohen Spätholzanteil und das Holz ist härter und dauerhafter. Der Spätholzanteil bestimmt also die Festigkeit des Holzes für Blockhäuser. Die inneren zur Mitte wandernden 5-20 Jahresringe bezeichnen das so genannte Kernholz oder auch das Herz des Holzes. Als Splintholz wird die Rinde oder der Holzmantel des Baumstamms bezeichnet. Der Unterschied zwischen dem Splintholz und dem Kernholz ist, dass das Kernholz beständiger gegen Schädlingsbefall ist. Der Nachteil am Kernholz, es lässt sich sehr schlecht imprägnieren. Betrachtet man den Baumstamm weiter, fallen einem auch die Äste mit ihren unterschiedlich großen Durchmessern auf. Diese Äste werden beim bearbeiten des Stammes entfernt. Man erhält dadurch ein höherwertiges Holz für Blockhäuser. Das Ziel der Ästung ist es, später einen möglichst dicken astfreien Holzmantel zu erhalten. Nur so können hochwertige Blockhäuser gebaut werden.
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Finnholz Blockhaus 2808

Finnholz Holzhaus 2808
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