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Jedes Holzhaus braucht ein Dach. Auch die Holzhäuser können nicht ohne. Und da fängt es dann auch schon wieder an. Die Dächer unterscheiden sich nämlich durch ihre geometrische Form (Kegel,- Walm,- Pyramiden,- Giebel,- oder Satteldach), dem Dachgefüge oder Dachgerüst und der Dachhaut. Allerdings hat die Dachhaut gerade bei Holzhäusern nicht gerade die Eigenschaft einer Haut. Sie gleicht eher einer Eindeckmasse wie zum Beispiel Torf, Stroh, Soden oder Steinplatten. Bei Holzhäuser sind das Deckmaterial, die Dachhaut und das Dachgerüst sehr eng mit einander verbunden. Abhängig vom Deckmaterial ist auch die Form des Daches. Ob nun ein flaches oder steiles Dach. Ob Walmdach oder Satteldach. Alles Faktoren, die beachtet werden wollen. Ein paar kurze Beispiele: ein flaches Strohdach. Geht nicht, weil das Regenwasser dann nicht abfließen könnte. Ein Steildach aus Torf oder Soden. Geht auch nicht, es würde alles wieder runter rutschen. Wie man sieht, stecken auch bei der Auswahl der Dächer für Holzhäuser viele Überlegungen hinter. Mit einer falschen oder nicht ausreichende Beratung und einem falschen Dach am Ende, hat niemand mehr was von seinem Holzhaus. Schließlich sind Dächer doch eigentlich der größte Schutz. Nicht nur für Holzhäuser, sondern für alle Hausarten. Ohne Dach wird auch innen nichts geschützt. Dann bräuchte man ja gar kein Haus und könnte gleich draußen bei Wind und Wetter leben.
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