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Die Blockwände vom Blockhaus baut sich aus übereinander geschichteten Stämmen, Balken oder Bohlen auf. Sie erlangen ihre Standsicherheit vorzugsweise durch Verflechten dieser Bestandteile miteinander an den Stellen, wo zwei Wandgefüge aufeinander stoßen. In ihrer ursprünglichsten Form geschah diese Verbindung in Gestalt einer einseitigen Verkämmung. Wir können sie bis auf die späte Bronzezeit zurückführen, für die die Pfahlbauten im Persanzig-See und die von Hans Reinerth ausgegrabene Wasserburg Buchau im Federsee-Moor des schwäbischen Oberlandes die Belege liefern. Bei beiden waren die Einschnitte, auf den Balken bezogen, in seine obere Lagerfläche eingeschnitten. So behielten die jeweiligen darüber liegenden Hölzer an ihrer unteren Lagerfläche ihre natürliche Rundung und ließen sich so am besten verlegen. Die Blockwand von Blockhäusern kommt vom Schwellenkranz eines Dachhauses, auf den man nach und nach einen neuen Kranz zu setzen und so eine aufwärtsstrebende Wand zu gestalten wagte. Im Gegensatz zur Ständerwand, die als Böschungsschutz des Dachgrubenhauses in der Erde ihre ersten Dienste leistete, ist die Blockwand für Blockhäuser im Freien geboren worden. Entsprechend ihrem Wachstum war man bei unbehauenen Stämmen genötigt, um in der Waagerechten bleiben zu können, mit dem Wurzel- bzw. Zopfende in jeder Lage zu wechseln. Diese Anpassung hielt man auch später bei, als man zum Beschlagen der Balken vom Blockhaus überging.
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Finnholz Blockhaus 3008
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