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Ein Blockhaus entsteht aus übereinander gelegten Baumstämmen oder auch Blockbohlen. Früher wurden die Zwischenräume mit Moos gedämmt, heute übernimmt das zum Beispiel die Schafwolle oder industriell gefertigte Dämmmaterialien. Einen Unterschied zwischen den Blockhäusern von früher und heute gibt es im eigentlichen Sinne nicht. Früher wurden sie provisorisch erbaut, um ein Dach über den Kopf zu haben und um das Vie unterstellen zu könne. Schon früher wurden Baumstämme einfach übereinander gelegt und an den überlappenden Enden befestigt. Sie wurden einfach im direkten Kontakt mit der Erde aufgebaut. Leider konnte man nach ein paar Monaten diese Blockhäuser nicht mehr bewohnen, da die Baumstämme anfingen zu verrotten. Damals hatte man noch nicht die Möglichkeit einen geeigneten Untergrund für das Holz zu schaffen. Heut zu Tage sieht das ganz anderes aus. Es werden Blockhäuser gebaut, die einer Villa gleichen. Das Holz kann maschinell bearbeitet werden, so dass man eine glatte Oberfläche erhält und Meterweise passende Balken hat. Zwischen verschiedenen Farben kann gewählt werden. Dämmmaterialien können ausgewählt werden und selber bauen muss man auch nicht mehr, dafür gibt es gelernte Kräfte die vom Fach sind, die Zimmererleute. Aber eins ist geblieben, Blockhäuser werden nicht nur als Wohnhäuser gebaut, sonder es gibt sie auch als Ausfertigung für den Garten. Ein Gartenhäuschen für lauschige Abende oder auch als Gerätehaus, um die Gartengeräte unter zu bringen. Solche Hüttchen hatte man auch früher schon für das Vieh oder als Abstellplatz für das Futter der Tiere und den Sensen für die Felder. Blockhäuser sind von früher bis heute und sicherlich auch noch in Zukunft eine interessante Art und Weise zu bauen.
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Finnholz Blockhaus 2008
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