| |
Energiesparender Ersteinsatz: Mit Supraleitern Metalle erhitzen
Um Heizungsrohre aus Kupfer oder Fensterrahmen aus Aluminium in Form zu bringen, müssen Metalle bei Temperaturen von bis zu 1.000 Grad weich gemacht werden. "Dieser Schritt in der Metallverarbeitung verbraucht enorm viel Energie", weiß Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit einem neu entwickelten Induktionsheizer mit Hochtemperatursupraleitern lässt sich jetzt mehr als die Hälfte an Energieaufwand einsparen. Die mittelständischen Firmen Zenergy (Rheinbach) und Bültmann (Neuenrade) entwickelten die Anlage und wurden dabei mit knapp 600.000 Euro von der DBU unterstützt. Seit Juli ist die Anlage bei weseralu (Minden), einem Profilpresswerk für Metalle, im Einsatz, wo sie "alle Erwartungen übertrifft", so Brickwedde, der das Werk jetzt besuchte.
Wuppertaler Kirchengemeinde setzt auf Erdwärme
Die Wuppertaler Gemeinde Herz Jesu hat in ihrem Kirchengebäude aus dem Jahr 1886 die Heizungsanlage erneuert und eine auf Erdwärme basierende Anlage eingebaut. Der schlechte technische Zustand der Heizungsanlage aus den 70er Jahren erforderte eine Modernisierung, die auf Wunsch der Kirchengemeinde und des Erzbistums umweltfreundlich ausgerichtet sein sollte. Die Gemeinde hatte vor der Planung die neutrale Beratung der EnergieAgentur.NRW hinzu gezogen. Mit einer Investitionssumme von circa 135.000 Euro erzielte die Gemeinde deutlich höheren Komfort in der Herz Jesu Kirche sowie deutlich niedrigere Energiekosten und eine CO2-Reduzierung von ca. 5,7 Tonnen pro Jahr. Die EnergieAgentur.NRW stellt die Modernisierung auf ihrer Webseite als Projekt des Monats November vor.
|
|
|