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Wie viele Männer weltweit unter permanenten oder gelegentlichen erektilen Dysfunktionen beziehungsweise Impotenz leiden, ist nicht genau bekannt. Die Betroffenen trauen sich nur höchst selten, sich gegenüber jemand anderen als Ihrem Urologen zu offenbaren, zu groß ist die Scham gegenüber Freunden, Kollegen und Partnerinnen. Und da die Urologen der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, kann die Zahl der Betroffenen nur hochgerechnet und geschätzt werden. Fest steht allerdings-nicht zuletzt, wenn man sich die Umsätze im Bereich der synthetischen Potenzmittel anschaut, dass diese Zahl sehr hoch sein dürfte. In den letzten Jahren ist jedoch ein Trend zu natürlichen und pflanzlichen Potenzmitteln zu beobachten, der vermutlich auf die schwerwiegenden Nebenwirkungen der synthetischen Präparate und neuere klinische Studien zur Wirksamkeit natürlicher, pflanzlicher Präparate zurückzuführen ist. Auf die schweren Nebenwirkungen kann man, ebenso wie auf lange Wartezeiten, Verschreibungen und dergleichen mehr, bei natürlichen und pflanzlichen Potenzmitteln getrost verzichten. Eines davon ist Arginin. Bei Arginin handelt es sich um eine Aminosäure, die zahlreiche Funktionen im Körper hat. Sie hilft dem Körper, Ammoniak (ein Abfallprodukt) abzubauen, wird verwendet, um im Körper Kreatin, L-Glutamat und L-Prolin zu bilden und kann in Glukose und Glycogen umgewandelt werden, wenn sie benötigt wird.
Arginin wird benutzt, um im Körper Stickstoffoxid aufzubauen, eine Substanz, die die Spannung der Blutgefäße löst. Im Rahmen von Studien wurde herausgefunden, dass Arginin unter anderem deshalb erektile Dysfunktionen wirksam bekämpfen kann, da es die Blutgefäßsteifheit verringert und die Blutgefäßfunktion verbessert. Ein wichtiger und entscheidender Grund, der den starken Trend hin zu natürlichen und pflanzlichen Potenzmitteln weiter verstärken dürfte.
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