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Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sind fast allgegenwärtig und nehmen ständig zu. Viele Menschen füh-
len sich nicht ausgeruht, auch nicht nach langem Schlaf. Häufig kommt man eher zur Ruhe, wenn man auswärts schläft.
Allen rate ich Karsten Baldermann, sich das Umfeld ihres Bettes näher anzusehen. „Überall, wo elektrischer Strom fließt, lassen sich elektrische, magnetische oder elektromagnetische Wellen messen. Hier gilt: je weniger, desto besser!“
Ich kenne viele Schlafzimmer – als Baubiologe. Oft werde ich gerufen, denn nicht immer liegen Schlaf-
störungen am Lebenswandel des Betroffenen oder an der Matratze. „Immer häufiger ist der Standort des Bettes belastet durch störende Strahlungsfak-
toren“. Dabei kommen natürliche Ursachen in Frage wie Gesteinsbrüche und Wasseradern oder technische wie Elektrosmog. „Dieses Schlagwort ist in aller Munde, die wenigstens wissen jedoch, was Elektrosmog wirklich ist
und wie er entsteht“. Elektrosmog ist die messbare Belastung der menschlichen
Umgebung mit elektromagne- tischen Feldern und Wellen. „Im Niederfrequenzbereich (bis 30 Kilohertz) entstehen überall, wo elektrische Ladungen existieren, elektrische Felder. Sie umgeben Kabel und Elektrogeräte. Dabei
ist es ganz egal, ob das Gerät eingeschaltet ist, oder ob in den unter Putz verlegten Leitungen gerade Strom fließt“, erklärt der Baubiologe.
Im Gegensatz dazu entstehen magnetische Felder im niederfrequenten Bereich nur dann, wenn Strom fließt, also ein Verbraucher einge¬schaltet wurde. Dabei gilt die Faustregel, dass je größer die Stromstärke, desto
stärker auch das dabei entstan- dene Magnetfeld. „Transformatoren, wie sie in den meisten Geräten fest eingebaut sind, oder auch kleine Elektromotoren erzeugen schon bei geringer Stromstärke überproportional starke Magnetfelder“. Magnetfelder lassen sich im Gegensatz zu elektrischen Feldern nur sehr schwer abschirmen.
Magnetische Felder werden nicht durch Türe oder Wände gebremst. „Sie durchdringen beinahe alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Plastikhülle eines Elektrogerätes stellt dabei für sie das geringste aller denkbaren Hindernisse dar.“
Hochfrequente Strahlenfelder (über 30 Kilohertz) werden vom Menschen bewusst geschaffen, beispielsweise um Informationen drahtlos zu übertragen oder in sekundenschnelle Speisen zuzubereiten. „Das Radio, der Fernseher, das Handy und selbst der Mikrowellenofen – sie alle arbeiten mit hochfrequenten Feldern in den unter-
schiedlichsten Frequenzen. Im Hochfrequenzbereich, andersals im Niederfrequenzbereich,
treten elektrische oder magnetische Felder stets gemeinsam auf und sind un-trennbar miteinander verbunden. Man nennt sie deshalb auch elektromagnetische Wellen“.
Im Gegensatz zu niederfrequenten Feldern können sich hochfrequente elektromagnetische Wellen viel weiter aus-
breiten. Sie lösen sich von ihrem Ursprungspunkt (Antenne) ab und breiten sich als Energiestrahl im Raum aus. „Nur so ist es beispielsweise möglich, dass wir einen Radiosender hören, dessen Funkmast kilometerweit entfernt ist. Und nur so ist es möglich, dass man heute beinahe überall mobil telefonieren kann!“. Das bedeutet aber,
dass sich der Mensch ständig in einem Umfeld elektromagnetischer Wellen bewegt und die Elektrosmog-Belastung mit jedem weiteren aufgestellten Sendemast unweigerlich zunimmt.
Der Elektrosmog ist in dicht besiedelten Gegenden nahezu allgegenwärtig. Er belastet unser Wohnumfeld und wirkt
sich in Schlaf- und Ruheräumen oft verhängnisvoll aus.
„Ein belasteter Standort nimmt dem Körper ein Stück weit die Möglichkeit, sich selbst zu heilen“. Denn zahlreiche
Heilungsprozesse vollziehen sich ausschließlich im Schlaf.
Nur dann löst sich der Organismus von der Hektik und den Anstrengungen des Alltags und konzentriert sich auf sich
selbst. Eine Schlafstörung dagegen „unterbricht die sensible hormonelle Kettenreaktion, die unser Körper für die Selbstheilung braucht“.
Damit der Schlafplatz gesund und sicher wird, mache ich Karsten Baldermann eine Untersuchung mit modernsten elektrophysikalischen Messgeräten vor. Technische Störstrahlungen kommen von Elektrogeräten, unter Putz verlegten Elektroleitungen, Installationen in der Nachbarwohnung oder dem Mobilfunk-Sendemast ein paar
Häuser weiter. Ich spüre alle Strahlungsquellen sicher auf und schlage den Geplagten das Nötige vor. Oft reichen ein paar einfache Maßnahmen, um die Belastung deutlich zu reduzieren. Kein Schlafplatz
ist unsanierbar. Wichtig ist aber, dass man genau weiß, was man tut“.
Informationen und Termine: www.baubiologe-baldermann.de
Kontakt (030) 39 03 41 53, (01 78) 4 91 39 38
oder info@baubiologe-baldermann.de
Herzliche Grüße aus Berlin
Karsten Baldermann
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