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Konferenz: "Klimaschutz - Trotz oder wegen der Finanz und Wirtschaftskrise?"
Mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die EU gezeigt, dass Klimaschutz in der Krise ein Innovationsmotor sein kann. Die Ökonomien, die jetzt den Weg zu einer umweltgerechten Zukunft mit einer CO2-armen und energieeffizienten Wirtschaft einschlagen, werden zukünftig im globalen Wettbewerb besser bestehen können. Auf der Tagung am 23. Juni in Mönchengladbach diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Frage "Klimaschutz - Trotz oder wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise?" Zu der Veranstaltung luden die Regionale Vertretung der Europäischen Kommission gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Landtag und der Stadt Mönchengladbach ein. Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, leitete die Podiumsdiskussion am Nachmittag.
Energie gespart, Klima geschützt, Wette mit der Stadt gewonnen
Zwölf "Energie-Nachbarschaften" im Land haben bewiesen, dass jeder Bürger mit einfachen Verhaltensänderungen den Wärme- und Stromverbrauch zu Hause reduzieren, damit Kosten sparen und das Klima schützen kann. Im November 2008 wetteten die "Energie-Nachbarschaften" im Rahmen eines Energiesparprojektes gegen ihre Stadt, dass sie es innerhalb von sechs Monaten schaffen, den Energieverbrauch um mindestens 8 Prozent zu reduzieren. Alle Teilnehmer haben die Wette gewonnen, sie übertrafen sogar das Einsparziel. In Münster und Wuppertal wurden sie jetzt ausgezeichnet. EU-Kommission und NRW-Wirtschaftsministerium förderten das Projekt.
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