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Wenn ein Blockhaus in der Naturstammbauweise errichtet werden sollen, hat man sich die kostspieligste und anspruchsvolle Bauweise im Blockhausbau ausgesucht. Oft wird diese Bauweise auch als Königsdisziplin bezeichnet. Hohe Anforderungen werden an den Kunden und den Hersteller gestellt. Ein hoher Erfahrungsschatz des Herstellers ist notwendig, was die Umsetzung der einzelnen Detaillösungen betrifft. Die Setzung des Naturstammhauses ist dabei die die größte Schwierigkeit. Um ein entsprechendes Blockhaus bauen zu können, wird im Winter das Holz dafür eingeschlagen und innerhalb eines Jahres verarbeitet. Selbst bei der Planung von Blockhäusern ist man von der Jahreszeit abhängig, da für jedes Hausprojekt separat Holz eingeschlagen wird. Für die Blockhäuser in Deutschland werden vorwiegend aus folgende Holzsorten gefertigt: Fichte, Douglasie, Weißtanne, Kiefer und Western Red Cedar. Die Weißtanne und Douglasie werden sehr gerne wegen dem Verhältnis zwischen Rohholzpreis und Dauerhaftigkeit des Holzes gegenüber von Pilzen und Insekten genommen. Die Fichte ist sehr günstig aber weniger dauerhaft. Das Holz der Western Red Cedar ist am teuersten, da es aus Nordamerika importiert werden muss. Dafür hat es aber die beste Beständigkeit gegenüber Insekten- und Pilzbefall und auch eine geringere Setzung. Welches Holz letzten Endes für die Blockhäuser genommen wird, ist abhängig vom Bauherren und dessen Vorstellungen. Nicht jedes Holz ist für bestimmte Wünsche oder Vorstellungen von der Bauart geeignet. Beratung und Anschauungsmaterial über Blockhäuser können diese Überlegungen vereinfachen.
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Finnholz Blockhaus 0928
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