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Heutzutage gibt es nach Schätzungen etwa 300 verschiedene Varianten und Modelle von Kontaktlinsen. Die Quellen sind vergleichsweise umfangreich. Neben dem Augenoptiker vor Ort, dem Augenarzt und einem Kontaktlinsenstudio hat auch der Handel diese medizinischen Hilfsmittel für sich entdeckt. Discounter und auch der Versandhandel bieten Gleichmassen was das Herz, genauer gesagt das Auge begehrt. Auch das Internet bietet umfangreiche Möglichkeiten sich über neue Entwicklungen, Trends und Preise zu informieren. Neben Markenprodukten werden in zunehmenden Maße auch Eigenmarken angeboten. Bei diesen Modellen sollte man genau prüfen, ob die gewünschte Linse auch den qualitativen Anforderungen von Markenprodukten entspricht. Auf jeden Fall muss das Produkt eine CE-Kennzeichnung aufweisen, weil dadurch gesichert ist, dass die Kontaktlinse den in Europa gültigen Standards entspricht. Im Zweifelsfall kann man sich durch einen Test mit dem gewünschten Modell Gewissheit darüber verschaffen, ob die Linsen den individuell Bedürfnissen entsprechen. Am besten ist immer einen ausgewiesenen Experten für Kontaktlinsen-Anpassung zu Rate zu ziehen. Auch das ist nicht immer einfach.
Viele Augenoptiker und auch Augenärzte bieten diese Leistung zwar mit an, sind aber nicht immer in der täglichen Übung für das Anpassen für Linsen aller Art.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrheit aller Menschen mit gesunden Augen auch Kontaktlinsen tragen können. Das zu prüfen ist aber per Selbsttest ausgeschlossen. Immer sind vor dem ersten Aufsetzen der Linse zumindest der Augenvordergrund und der Tränenfilm zu untersuchen. Das kann nur ein erfahrener Anpasser leisten.
Matthias Dost
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