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    Enttaeuschendes Ende der Walfang-Konferenz: Bestechung durch Japaner bestaetigt

     

    Die heute zu Ende gehende 52. Sitzung der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat keine Beschluesse zum verbesserten Schutz der Wale gegen japanische und norwegische Walfaenger beschlossen. "Greenpeace ist enttaeuscht ueber die mangelnde Initiative der IWC-Staaten. Weiterhin koennen Japaner und Norweger trotz des internationalen Verbots Wale abschlachten. Und das, obwohl jetzt auch offiziell feststeht, dass Japan IWC-Stimmen regelrecht gekauft hat", kommentiert Greenpeace-Walexperte Dr. Ralf Sonntag das Ergebnis der viertaegigen Konferenz im australischen Adelaide. Was Greenpeace schon lange kritisiert, ist jetzt amtlich: um auf der IWC-Konferenz einen Abstimmungserfolg gegen einen verstaerkten Walschutz zu erzwingen, kauften die Japaner Stimmen der karibischen IWC-Mitgliedslaender. Wie heute bekannt wurde, ist der Umweltminister des karibischen Inselstaats Dominica, Atherton Martin, zurueck getreten, weil er sich nicht weiter "als Geisel der Japaner" fuehlen wollte. Japan hatte Dominica erhebliche Entwicklungshilfegelder fuer den Fall versprochen, dass die Insel gegen die Einrichtung eines Walschutzgebietes im Suedpazifik ausspricht. Tatsaechlich fand sich fuer diese Walfang-Sperrzone bei der Abstimmung am Dienstag nicht die notwendige Mehrheit der 40 IWC-Mitgliedsstaaten. Greenpeace geht davon aus, dass neben Dominica noch fuenf andere karibische Laender von Japan bestochen wurden. Diese Stimmen gaben den Ausschlag fuer den Sieg der Pro-Walfang-Fraktion, angefuehrt von Japan und Norwegen. "Vor diesem Hintergrund muss man das Votum der IWC gegen das Walschutzgebiet insgesamt in Frage stellen", so Ralf Sonntag. "Ein reiches Land erkauft sich hier das Recht, entgegen internationalen Beschluessen Wale zu toeten und damit Millionenprofite zu machen". Eigentlich ist die Waljagd durch ein Moratorium der IWC von 1982 weltweit verboten. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft toetet die japanische Fangflotte aber jedes Jahr Hunderte von Minkewalen. In der naechsten Saison sollen auch Pott- und Brydewale den Harpunen zum Opfer fallen. In Adelaide hatten Kinder aus aller Welt im Rahmen des Greenpeace-Kinder-Projekts "Kids for whales" tagelang phantasievoll gegen die Walfaenger Japans und Norwegens protestiert - ohne Erfolg. Ralf Sonntag: "Einziger Lichtblick sind neben den phantasievollen Aktion der ?Kids for Whales' nur die Aeusserungen des deutschen Delegationsleiters, Norbert Kleeschulte. Deutschland fordert nun endlich den konsequenten Schutz der Wale ohne Ausnahmen". Im Gegensatz zu den Vorjahren betonte der deutsche Vertreter, dass sich Deutschland auf keine Diskussionen ueber Kompromisse mit den Walfanglaendern mehr einlassen werde. Die heute zu Ende gehende 52. Sitzung der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat keine Beschluesse zum verbesserten Schutz der Wale gegen japanische und norwegische Walfaenger beschlossen. "Greenpeace ist enttaeuscht ueber die mangelnde Initiative der IWC-Staaten. Weiterhin koennen Japaner und Norweger trotz des internationalen Verbots Wale abschlachten. Und das, obwohl jetzt auch offiziell feststeht, dass Japan IWC-Stimmen regelrecht gekauft hat", kommentiert Greenpeace-Walexperte Dr. Ralf Sonntag das Ergebnis der viertaegigen Konferenz im australischen Adelaide. Was Greenpeace schon lange kritisiert, ist jetzt amtlich: um auf der IWC-Konferenz einen Abstimmungserfolg gegen einen verstaerkten Walschutz zu erzwingen, kauften die Japaner Stimmen der karibischen IWC-Mitgliedslaender. Wie heute bekannt wurde, ist der Umweltminister des karibischen Inselstaats Dominica, Atherton Martin, zurueck getreten, weil er sich nicht weiter "als Geisel der Japaner" fuehlen wollte. Japan hatte Dominica erhebliche Entwicklungshilfegelder fuer den Fall versprochen, dass die Insel gegen die Einrichtung eines Walschutzgebietes im Suedpazifik ausspricht. Tatsaechlich fand sich fuer diese Walfang-Sperrzone bei der Abstimmung am Dienstag nicht die notwendige Mehrheit der 40 IWC-Mitgliedsstaaten. Greenpeace geht davon aus, dass neben Dominica noch fuenf andere karibische Laender von Japan bestochen wurden. Diese Stimmen gaben den Ausschlag fuer den Sieg der Pro-Walfang-Fraktion, angefuehrt von Japan und Norwegen. "Vor diesem Hintergrund muss man das Votum der IWC gegen das Walschutzgebiet insgesamt in Frage stellen", so Ralf Sonntag. "Ein reiches Land erkauft sich hier das Recht, entgegen internationalen Beschluessen Wale zu toeten und damit Millionenprofite zu machen". Eigentlich ist die Waljagd durch ein Moratorium der IWC von 1982 weltweit verboten. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft toetet die japanische Fangflotte aber jedes Jahr Hunderte von Minkewalen. In der naechsten Saison sollen auch Pott- und Brydewale den Harpunen zum Opfer fallen. In Adelaide hatten Kinder aus aller Welt im Rahmen des Greenpeace-Kinder-Projekts "Kids for whales" tagelang phantasievoll gegen die Walfaenger Japans und Norwegens protestiert - ohne Erfolg. Ralf Sonntag: "Einziger Lichtblick sind neben den phantasievollen Aktion der ?Kids for Whales' nur die Aeusserungen des deutschen Delegationsleiters, Norbert Kleeschulte. Deutschland fordert nun endlich den konsequenten Schutz der Wale ohne Ausnahmen". Im Gegensatz zu den Vorjahren betonte der deutsche Vertreter, dass sich Deutschland auf keine Diskussionen ueber Kompromisse mit den Walfanglaendern mehr einlassen werde.



     
      URL: http://www.greenpeace.de
    08.07.2000
    08 : 26


     
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