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Zwei Bestseller moderner Umweltpädagogik kommen in diesen Tagen erstmals in China auf den Markt. Die beiden Bände "Mit Kindern die Natur erleben" des US-Amerikaners Joseph Cornell setzen auf direktes Naturerleben und spielerisches Lernen. Druck und Übersetzung der Bücher wurden von der Umweltstiftung Save Our Future (S.O.F.) mitfinanziert. Damit setzen die Hamburger ihr intensives Engagement für die Umwelterziehung im Reich der Mitte fort.
Mit finanzieller Unterstützung der S.O.F. wird Cornell, dessen beide grundlegende Bücher sich weltweit 700.000 mal in 15 Sprachen verkauften, im Anschluß an die Buchpräsentation in Peking chinesischen Pädagogen seine Erfahrungen auch praktisch vermitteln im Rahmen eines Workshops. Seine Philosophie ist: Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Natur - auch wenn sie nur aus einem spärlich begrünten Schulhof besteht. Cornell hat Spiele entworfen, die Kindern Wissen über die Natur vermitteln mit allen fünf Sinnen und einer Menge Spaß. In China, wo die Wirtschaft auf Kosten der Umwelt rasant wächst, ist die Bildung von Umweltbewußtsein eine Aufgabe mit globaler Bedeutung. Denn nur wer die Natur liebt, wird sie schützen.
Die S.O.F. hat vor drei Jahren den Schwerpunkt ihrer internationalen Tätigkeit nach China verlagert. Seitdem arbeitet die Stiftung eng mit den Friends of Nature zusammen, der ersten regierungsunabhängige Umweltschutzorganisation Chinas. Erst im Juni brachten beide gemeinsam das "Antilopenmobil" an den Start, eine mobile Umweltbildungseinrichtung für Schulen im Großraum Peking. Die Verfügbarkeit der Bücher Cornells auf Chinesisch festigt den Ansatz progressiver Umweltbildung, den die Save Our Future Umweltstiftung nach China gebracht hat.
Die Save Our Future Umweltstiftung wurde 1989 von dem Kaufmann Jürgen Oppermann in Hamburg gegründet. Die Stiftung fördert durch ausgewählte nationale und internationale Projekte den praktizierten Umweltschutz im täglichen Leben. So hat die S.O.F. in Hamburg einen Universitätslehrstuhl für Wasserwirtschaft und Wasserversorgung finanziert. Seit mehreren Jahren arbeitet die Stiftung mit dem Deutschen Turner-Bund im Rahmen der gemeinsamen Initiative "Sport und Umwelt" an dem Ziel, die ökologische Verträglichkeit sportlicher Aktivitäten zu fördern und die 4,6 Mio Sportler unter dem Dach des DTB für Umweltschutzbelange zu sensibilisieren.
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