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Bundesrat stimmt Aenderung des Montrealer Protokolls zu Juergen Trittin: Weiterer Schritt zum Schutz der Ozonschicht |
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Der Bundesrat hat heute einer Aenderung des Montrealer Protokolls, des internationalen Abkommens zum Schutz der Ozonschicht, zugestimmt. Die Aenderung umfasst neue Regelungen zu Produktion, Handel, und Verbrauch von bereits erfassten Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht fuehren. Ausserdem sollen Produktion und Verwendung des Loesemittels Bromchlormethan bereits ab dem Jahr 2002 verboten werden. "Die Erweiterung stellt sicher, dass die immer noch fortschreitende Zerstoerung der Ozonschicht innerhalb der naechsten fuenf Jahre gestoppt wird und dass dieses wichtige Schutzschild gegen die UV-Strahlen der Sonne innerhalb der naechsten 50 bis 60 Jahre wieder hergestellt sein wird", sagte Bundesumweltminister Juergen Trittin. Das Montrealer Protokoll vom 16. September 1987 ist der wichtigste Meilenstein zum Schutz der Ozonschicht der Atmosphaere. Ohne diesen Schutz gegen die Ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts waere Leben auf der Erde in der bekannten Form kaum moeglich. Das Montrealer Protokoll verbietet oder begrenzt Produktion, Handel und Verwendung von Stoffen, die in den vergangenen Jahren zu einer fortschreitenden Zerstoerung der Ozonschicht gefuehrt haben und aufgrund der langsamen Abbauprozesse dieser Chemikalien immer noch fuehren. Die 11. Konferenz der Vertragsstaaten des Montrealer Protokoll hatte im Dezember 1999 in Peking die Aenderung und weitere Anpassungen des Protokolls beschlossen. Die beschlossene Aenderung muss von mindestens zwanzig Vertragsstaaten ratifiziert werden, um in Kraft treten koennen. Mit der heutigen Billigung durch den Bundesrat kann das bundesdeutsche Ratifizierungsgesetz noch in diesem Jahr verabschiedet werden. "Damit wird Deutschland zu den ersten zwanzig Staaten gehoeren, die die in Peking beschlossene Aenderung des Protokolls in Kraft treten lassen koennen", so Bundesumweltminister Juergen Trittin. |
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| presse@bmu.de | Datum:
28.09.2001 Uhrzeit: 11 : 27 |
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Diese Nachricht stammt aus dem Angebot von http://www.oekonews.de Ausgedruckt am 23.05.2012 um 16:00:05 Uhr |
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