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Deutschland setzt sein Zehn-Punkte-Programm zum Schutz der Alpen um

Alpenstaaten tagen erstmals am Sitz des Staendigen Sekretariats in Innsbruck

Die Vertragsparteien und Beobachter der Alpenkonvention kommen am morgigen Mittwoch im Kongresszentrum Innsbruck zu dreitaegigen Beratungen zusammen. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Umsetzung der Protokolle zur Alpenkonvention auf der Grundlage des Zehn-Punkte-Programms, das Deutschland als Vorsitzland fuer 2003/2004 entwickelt hat.

Gegenstand der Beratungen werden vor allem die Themen Verkehr, oekologischer Tourismus, der Schutz vor Naturgefahren sowie grenzueberschreitende Schutzgebiete sein. Mit Blick auf die VIII. Alpenkonferenz im November diesen Jahres wird ein langjaehriges Arbeitsprogramm der Alpenkonferenz vorbereitet, das die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum sicherstellen soll. Mit der Einrichtung des Staendigen Sekretariats in Innsbruck wurde eine wichtige Voraussetzung hierfuer geschaffen.

Die Alpenkonvention ist das weltweit erste voelkerrechtlich verbindliche Uebereinkommen zum Schutz einer Bergregion. Das 1991 unterzeichnete Rahmenuebereinkommen trat 1995 in Kraft. Zu den Vertragsparteien gehoeren alle acht Alpenstaaten (Deutschland, Oesterreich, Liechtenstein, die Schweiz, Frankreich, Monaco, Italien und Slowenien) sowie die EU. Deutschland hat noch bis November 2004 den Vorsitz der Alpenkonvention inne.




presse@bmu.de Datum: 24.02.2004
Uhrzeit: 12 : 41

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Ausgedruckt am 20.09.2021 um 03:14:43 Uhr