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Arbeitslosenzahl im März |
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Clement sieht Trendwende auf dem Arbeitsmarkt Der Höhepunkt der Arbeitslosigkeit in Deutschland ist nach Ansicht von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement überschritten. "Der leichte Rückgang zeigt, dass wir den Zenit der überaus hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland überschritten haben", sagte Clement in Berlin. Er gehe davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen trotz der statistischen Effekte der Arbeitsmarktreformen noch in diesem Frühjahr unter fünf Millionen sinke und dann darunter bleibe. 5,176 Millionen Menschen ohne Job [Bildunterschrift: Die Bundesagentur für Arbeit] Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im März nur leicht. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit waren 5,176 Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet. Das waren rund 41.000 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 12,5 Prozent. Weise: Lang anhaltender Winter war HauptgrundDer Chef der Bundesagentur, Frank-Jürgen Weise, sagte, die Abnahme sei deutlich geringer als in den Vorjahren. Hauptgrund sei, dass sich durch den lang anhaltenden Winter der jahreszeitlich übliche Abbau der Arbeitslosigkeit verzögere und stärker in den April und Mai verschiebe. "Darüber hinaus haben die Effekte aus der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe und die noch immer schwache Konjunktur den Rückgang der Arbeitslosigkeit im März gebremst", erklärte Weise. Grafik: Arbeitslosenzahlen] In Westdeutschland waren im März 3.396.000 Arbeitslose gemeldet. Das waren 25.000 weniger als im Februar, aber 524.000 mehr als im Vorjahr. In Ostdeutschland waren 1.780.000 Menschen ohne Beschäftigung. Das waren 16.000 weniger als im Vormonat und 104.000 mehr als im März 2004. Die Arbeitslosenquote lag im März im Westen bei 10,3 Prozent, im Osten bei 20,6 Prozent. Neuer Nachkriegsrekord im Februar Grafik: Arbeitsamt] Im Februar war die Zahl der amtlich registrierten Arbeitslosen in Deutschland mit 5,216 Millionen zum zweiten Mal in Folge auf einen neuen Nachkriegsrekord gestiegen. Dies waren 177.000 mehr als im Januar und 575.000 mehr als vor einem Jahr. Nach BA-Angaben erklärte sich die Zunahme zum größten Teil damit, dass 360.000 bis 370.000 ehemalige Sozialhilfebezieher als Arbeitslose registriert wurden. Mit der Zusammenführung von Arbeits- und Sozialhilfe werden erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger ohne Job in der Statistik als arbeitslos erfasst. |
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| redaktion@tagesschau.de | Datum:
31.03.2005 Uhrzeit: 22 : 16 |
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Diese Nachricht stammt aus dem Angebot von http://www.oekonews.de Ausgedruckt am 23.05.2012 um 16:04:49 Uhr |
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