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Niedrig dosiert und frühzeitig Östrogen in den Wechseljahren

(djd/nl). Millionen Frauen in den Wechseljahren sind nach wie vor
verunsichert: "Soll ich gegen Beschwerden wie Hitzewallungen Hormone nehmen
oder bekomme ich vielleicht Brustkrebs davon?" Die Antwort der Experten auf
dem Kongress der Frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf: Eine frühe
Behandlung mit niedrig dosierten Östrogen-Präparaten, die äußerlich
angewendet werden, macht die Hormontherapie deutlich besser verträglich und
wirkt effektiver als Pflanzenhormone. Eine Untersuchung aus Frankreich
zeigt: Auf die Haut aufgetragenes Östrogen-Gel (z.B. Gynokadin Dosiergel)
lindert Wechseljahrsbeschwerden zuverlässig - und mit sehr viel niedrigerer
Dosierung als bei Östrogen zur oralen Einnahme. Eine Leberbelastung wird
vermieden, das Thromboserisiko gesenkt. Östrogen allein erhöhe das
Brustkrebs-Risiko nicht, sondern reduziere es möglicherweise. Wenn
Patientinnen mit vorhandener Gebärmutter zusätzlich Gestagene einnehmen
müssen, plädieren die Frauenärzte für das natürliche Schwangerschaftshormon
Progesteron (z.B. Utrogest). Im Gegensatz zu künstlichen Gestagenen erhöht
natürliches Progesteron das Brustkrebs-Risiko nicht, so eine Studie an mehr
als 54.000 Frauen in Frankreich.




info@djd.de Datum: 27.04.2005
Uhrzeit: 14 : 49

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Diese Nachricht stammt aus dem Angebot von http://www.oekonews.de
Ausgedruckt am 23.05.2012 um 16:05:57 Uhr