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Dachgeschossausbau mit Wandheizung im historischen Haus am Rheinufer

Wohnen im Dachgeschoß – für viele Menschen ein Traum. Immer mehr Hausbesitzer möchten den Raum unter dem Dach nutzen, um in einem abwechslungsreichen Ambiente zu wohnen. Auch im Neubaubereich wird das Dachgeschoß immer häufiger zum attraktiven Wohnraum ausgestaltet.

Im alten Floßherrenhaus in Koblenz-Neuendorf direkt am Rhein, erbaut 1679, haben sich Gerd Meurer und Ingrun Rodewald diesen Traum verwirklicht. Das Ehepaar hatte das Haus zum symbolischen Preis von 1 DM erworben und es in den folgenden Jahren schrittweise denkmalgerecht und ökologisch saniert. „Wir fühlen uns besonders im optimalen Raumklima mit einer sehr ausgeglichenen Luftfeuchte wohl, das durch eine WEM Wandheizung und Lehmbaustoffe im ganzen Haus begünstigt wird“, erzählt die Bauherrin.

Eine gute Wärmedämmung ist aufgrund der exponierten Lage des Dachgeschosses entscheidend für die Lebensqualität. Mit einer Zellulosedämmung, die mit einer Maschine eingeblasen wird, erreicht man angenehme Wärme im Winter und Kühle im Sommer. Im Haus am Rheinufer sei es im Sommer im Dachgeschoß manchmal sogar kühler als im Stockwerk darunter, weil die Fensterflächen nicht so groß sind. Bedingt durch die Kombination Dämmung und Wandheizung lasse sich die Energieersparnis auf der Heizkostenabrechung ablesen.

Um eine optimale Behaglichkeit im Dachgeschoss und den anderen Wohnräumen zu erreichen, entschieden sich die Bauherren für eine Wandheizung. Gerade in den Dachflächenschrägen lassen sich die WEM Klimaelemente, Lehmbauplatten mit innenliegenden warmwasserführenden Heizungsleitungen, gut anbringen (s. Foto). Auch aufgrund begrenzter Stellflächen im Dachgeschoß ist es vorteilhaft, wenn diese nicht durch lästige Heizkörper blockiert sind. Die Wärme wird gleichmäßig in den Wohnbereich abgestrahlt und steigt nicht etwa unter den First auf, wie es bei einer herkömmlichen Heizung der Fall wäre. „Das ganze Haus wird bei uns mit WEM Wandheizungen beheizt. Vorteile sind nicht nur die wohlige Strahlungswärme, sondern auch die bauteilkonservierende Wirkung, da aufsteigende Feuchtigkeit verhindert und Wände dauerhaft trockengelegt werden. Außerdem kann man bis zu 18 % Energiekosten einsparen, da man bei gleichem Behaglichkeitsempfinden die Raumtemperatur um ca. 3°C absenken kann“ sagt Herr Meurer. Eine Wandheizung verursacht im Gegensatz zu einer herkömmlichen Heizung außerdem weniger Staubverwirbelung und ist damit besonders geeignet für Allergiker.

Die Wandoberflächen im historischen Dachgeschoss wurden abschließend mit farbigen Lehmfeinputzen gestaltet. „Wir haben uns für weiße und elfenbeinfarbene Lehmfeinputze mit einer sichtbaren Körnung entschieden, denn sie bringen viel Licht in den großzügigen Raum und wirken trotzdem warm und lebendig“, sagt die Bauherrin.

Das alte Floßherrenhaus hat bereits 1999 und 2003 seine Pforten am „Tag des offenen Denkmals“ geöffnet. Viele Interessierte kamen, um die Fortschritte bei der Sanierung zu begutachten. Eine erneute Teilnahme an der Veranstaltung ist in einem der nächsten Jahre fest geplant, um den Interessierten dann fertige Räume und abgeschlossenen Arbeiten vorstellen zu können.




ingrun.rodewald@wandheizung.de Datum: 17.02.2006
Uhrzeit: 13 : 53

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Ausgedruckt am 11.02.2012 um 09:17:04 Uhr