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Nie mehr streichen und tapezieren Bauidee aus Kanada spart Zeit, Geld und Ressourcen

Wenig an einem Haus ist vergänglicher als Putz und Wandverkleidung. Der Putz leidet unter Temperaturschocks, Wind und Regen, die Tapeten unter Raumfeuchte, Sonnenlicht und Tabakdunst. Die meisten Küchenwände z.B. müssten nach zwei, drei Jahren neu gestrichen werden. Eine Ausnahme gibt es garantiert: Naturstammwände, also Wände aus ganzen Stämmen, deren Rundungen nach außen wie nach innen erhalten blieben. Wer sich ein solches Heim gebaut hat, kann ans Meer fahren, während andere den Pinsel schwingen oder Tapetenbahnen einkleistern. Auch den teuren Neuverputz seines Hauses kann er sich sparen.
Wer in Deutschland eines der 220 bisher verkauften CDN-Naturstammhäuser bewohnt, ist begeistert. Die kanadische Hausidee ist nicht nur ausgesprochen praktisch. Die Hauswände aus 120 Jahre alten, rund 38 bis 42 Zentimeter dicken heimischen Fichtenstämmen (Douglasienstämme) machen schon beim Anschauen einen imposanten Eindruck. Innen prägt das unverkleidete Holz die Räume - ein Erlebnis fast wie im Wald: Eine Luft, die nach Holz duftet und das Atmen freier macht, ein natürlich wirkender Rahmen mit gerundeten Stämmen statt eckigen weißen Wänden. Alles fügt sich zu einem harmonischen Lebensraum zusammen, in dem man sich sofort wohlfühlt. Gewiss auch deshalb, weil die baubiologische Ausstattung eines Naturstammhauses vom Feinsten ist: Eine Isolierung mit biologisch behandelter Schafwolle, eine Holzkonstruktion ohne Metallverbindungen und damit ohne magnetische Felder, Massivholz, das Gase, Gerüche und Dämpfe absorbiert und ganz automatisch die
Luftfeuchtigkeit reguliert. Mit seinen guten Isoliereigenschaften (k-Wert ca. 0,3) sorgt es im Winter für angenehme Wärme ohne unnötigen Energieverbrauch, im Sommer bewahrt es die Kühle. Außerdem haben die runden Stämmen im Vergleich zu glatten Wänden eine um 40% größere Oberfläche und erhöhen dadurch den Anteil der wohltuenden Strahlungswärme. Nach Forschungsergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt das Wohnen im Holzhaus sogar die Funktionen des Immunsystems.




info@djd.de Datum: 16.12.1999
Uhrzeit: 16 : 29

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Diese Nachricht stammt aus dem Angebot von http://www.oekonews.de
Ausgedruckt am 23.05.2012 um 16:10:49 Uhr