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Zwei Jahre Praxis zeigen: Biogas mit Kleegras rundum nachhaltig

<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight:
normal">Forchheim, 28. April 2014. &Ouml;kologisch nachhaltig und noch dazu wirtschaftlich &ndash; die Vorzeige-Biogasanlage Hallerndorf hat nach zwei Jahren Betrieb alle Erwartungen &uuml;bertroffen. Die Anlage wird zu mehr als 50 Prozent mit Kleegras gef&uuml;ttert, au&szlig;erdem mit Mist und G&uuml;lle &ndash; Reststoffe also, die w&auml;hrend des landwirtschaftlichen Betriebs ohnehin anfallen. Betreiber sind vier zertifizierte Biolandwirte und die <a href="http://www.naturstrom.de">NATURSTROM AG</a> mit Niederlassung in Forchheim. Ihre Bilanz f&auml;llt durchweg positiv aus.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt">Aush&auml;ngeschild ist die Biogasanlage vor allem wegen ihres hohen Kleegras-Anteils. In der Fruchtfolge der Biolandwirtschaft wird Kleegras regelm&auml;&szlig;ig angebaut, damit sich die B&ouml;den erholen k&ouml;nnen. &bdquo;Kleegras bindet &uuml;ber die Wurzeln Stickstoff aus der Luft und verbessert dadurch die Bodenqualit&auml;t&ldquo;, erl&auml;utert Christof Thoss, Bereichsleiter Bioenergie bei NATURSTROM.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt">Anders als bei konventionell betriebenen Biogasanlagen werden die Pflanzen also nicht extra f&uuml;r die Energiegewinnung angebaut. &bdquo;Die Biogasanlage f&uuml;gt sich in den bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb ein &ndash; nicht umgekehrt&ldquo;, so Thoss. &bdquo;Die Anlage ist vollst&auml;ndig in den N&auml;hrstoffkreislauf des &Ouml;kolandbaus integriert und mit ihrer Auslegung perfekt darauf abgestimmt.&ldquo; Die beteiligten Landwirte bringen die G&auml;rreste als hochwertigen Bio-D&uuml;nger auf ihren Feldern aus. Sch&auml;tzungsweise 15 bis 20 Prozent landwirtschaftliche Mehrertr&auml;ge erzielten sie so in den beiden Betriebsjahren.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt">Wie eine erste gr&ouml;&szlig;ere Zwischenbilanz nach zwei Jahren Volllastbetrieb nun ergab, ist das nachhaltige Konzept der Biogasanlage Hallerndorf voll aufgegangen. Der Ertrag liegt sp&uuml;rbar &uuml;ber den Erwartungen: Im Schnitt produzierte die Anlage in den Betriebsjahren 2012 und 2013 mehr als 2,1 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom und fast 2,3 Millionen kWh W&auml;rme. Damit wurden die Prognosen um &uuml;ber sechs Prozent &uuml;bertroffen. &bdquo;Eine rundum nachhaltige Strom- und W&auml;rmeerzeugung aus Biomasse ist im Rahmen des EEG wirtschaftlich m&ouml;glich&ldquo;, res&uuml;miert daher Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG. Denn trotz des innovativen Charakters kommt die Anlage ohne Forschungszusch&uuml;sse aus.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt">Verbessert wird die Bilanz der Anlage durch eine sinnvolle Nutzung der Abw&auml;rme, die bei der Verstromung des Biogases in einem Blockheizkraftwerk entsteht. &Uuml;ber ein Nahw&auml;rmenetz wird sie an einen nahegelegenen Logistikbetrieb geliefert. Rund 80 Tonnen CO2 werden dadurch j&auml;hrlich vermieden. Zwei Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgel&auml;nde mit insgesamt 286 Modulen liefern zudem sauberen Strom f&uuml;r den Eigenverbrauch der Biogasanlage.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt">Angesichts der wichtigen Rolle von Biogas im Mix der Erneuerbaren Energien sieht NATURSTROM-Vorstandschef Dr. Thomas E. Banning die im Zuge der EEG-Reform geplanten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Bau neuer Anlagen &auml;u&szlig;erst kritisch: &bdquo;Biogas ist speicherbar, l&auml;sst sich bedarfsgerecht verstromen und erg&auml;nzt somit die schwankende Stromerzeugung aus Wind und Sonne&ldquo;, erl&auml;utert er. &bdquo;Diese Flexibilit&auml;t werden wir k&uuml;nftig verst&auml;rkt brauchen. Die geplante Deckelung f&uuml;r den Neubau von Biogasanlagen auf j&auml;hrlich 100 Megawatt ist daher unverst&auml;ndlich und viel zu drastisch.&ldquo; Sorge bereiten ihm au&szlig;erdem Auswirkungen auf die Bestandsanlagen: &bdquo;Um den Bestand an Biogasanlagen fit zu machen f&uuml;r eine flexible Einspeisung, sind vielfach Investitionen in eine neuere Anlagentechnik oder gr&ouml;&szlig;ere Speicher notwendig. F&uuml;r solche Investitionen, die sich erst nach vielen Jahren auszahlen, braucht es Sicherheit &ndash; und die ist derzeit nicht gegeben.&ldquo;</p>
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Die NATURSTROM AG wurde 1998 mit Sitz in D&uuml;sseldorf gegr&uuml;ndet. Das Unternehmen ist an elf Standorten aktiv, neben D&uuml;sseldorf vor allem in Forchheim, Oberfranken. Mit den bundesweit angebotenen Produkten <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">natur</strong>strom sowie <strong style="mso-bidi-font-weight:
normal">natur</strong>strom <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">bio</strong>gas geh&ouml;rt NATURSTROM zu den f&uuml;hrenden unabh&auml;ngigen Anbietern von Strom und Gas aus Erneuerbaren Energien und versorgt mehr als 240.000 Haushalte und Gewerbe. Neben der Belieferung mit Energie aus regenerativen Quellen setzt NATURSTROM auf den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien &ndash; &uuml;ber 230 &Ouml;ko-Kraftwerke sind durch Mitwirkung des Unternehmens bereits ans Netz gegangen. Seit 1999 wird der Tarif <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">natur</strong>strom j&auml;hrlich mit dem Gr&uuml;ner Strom Label zertifiziert. Aufgrund ihrer Vorreiterrolle bei der Systemintegration Erneuerbarer Energien im &Ouml;kostromhandel erhielt die NATURSTROM AG den Europ&auml;ischen Solarpreis 2013.</p>




drees@naturstrom.de Datum: 28.04.2014
Uhrzeit: 11 : 07

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Ausgedruckt am 27.11.2021 um 19:07:54 Uhr