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    Windkraft ist ein planbarer Teil des Energiemixes

     

    Kommentar von Dr. Bodo Wilkens, Aufsichtsratsvorsitzender der Energiekontor AG Bremen, den 21. Juli 2004. Ein Vorwurf gegen die Windkraft ist in Mode gekommen: Sie sei viel zu unzuverlässig, um eine wichtige Rolle für die Energieversorgung Deutschlands zu spielen. Weil der Wind bekanntlich nicht immer gleichmäßig blase. Und, schlimmer noch: Zur Absicherung der Stromproduktion von immer mehr Windrädern müssten zugleich immer mehr konventionelle Kraftwerke, "Schattenkraftwerke", bereit stehen. Und die würden dabei jene Menge an Kohlendioxid in die Umwelt blasen, die man mit Hilfe der Windräder ja gerade einsparen wolle. Die Windkraft: ein Risiko für die Stromversorgung und dazu noch ohne positiven Effekt für den Klimaschutz? Die Fakten belegen, dass es sich bei diesen Vorwürfen vor allem um eines handelt: um Polemik. Die Leistung deutscher Windparks lässt sich dank immer präziserer Wettervorhersagen eine Stunde im Voraus mit einer Genauigkeit von 97 Prozent voraussagen. Neue Systeme, die das Kasseler Institut für Solare Energieversorgung entwickelt hat, werden diesen Wert und damit die Möglichkeiten des so genannten Lastenmanagements noch weiter verbessern. Was Kritiker ebenfalls verschweigen: Die großen Energiekonzerne müssen ohnehin Reserven bereit halten, um die Schwankungen von Angebot und Nachfrage ausgleichen zu können. Sonst kommt es zu Spannungsschwankungen im Netz. Die Einspeisung von Windstrom ist aber für die Betreiber des deutschen Stromnetzes mindestens so gut einzuplanen wie das Verhalten der Verbraucher – wenn die in der Pause eines Fußball-Länderspiels massenhaft zum Kühlschrank gehen und hinterher Millionen von Kühlaggregaten anspringen. Obwohl in den vergangenen zwei Jahren Windräder mit einer Kapazität von 6000 Megawatt gebaut wurden, ist der Bedarf an Regelenergie gesunken: von 8300 Megawatt im Jahr 2002 auf 7.300 Megawatt im Jahr 2004. Das beweist die aktuelle Leistungsbilanz des Verbandes der Netzbetreiber. Die Kosten sind dabei nur von geringer Bedeutung. Das belegt ein Gutachten, das Ende 2003 im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde. Das deutsche Stromnetz ist außerordentlich elastisch. Als im Winter 2001 der Stromverbrauch in Deutschland auf das historische Hoch von 78,2 Milliarden Watt stieg, hatten die Energieerzeuger immer noch 27 Milliarden Watt Leistung in Reserve. Und als – das andere Extrem – im Sommer 2003 das Stromnetz in Italien zusammenbrach und über das europäische Verbundnetz auf einmal gewaltige Mengen französischen Stroms ins deutsche Netz drängten, konnten hierzulande innerhalb von Sekunden die Kraftwerke heruntergefahren werden. Das Beispiel Dänemark zeigt, was möglich ist. Dort werden in 2004 mehr als 20 Prozent des landesweiten Strombedarfs von Windkraft gedeckt sein. Trotzdem hat Dänemark im europäischen Vergleich sehr niedrige Strompreise für Industrie und Gewerbe. "In Deutschland haben wir hinlänglich Kapazität an Kraftwerk, Grundlast, Mittellast, Spitzenlast und Reserve", lobt selbst Klaus Altmeppen, Sprecher des drittgrößten deutschen Stromkonzerns Vattenfall, "wir haben ein Netz, das stabil genug ist." Warum dann die beredte Klage, ein wachsender Anteil der Windkraft am Energiemix in Deutschland gefährde die Versorgungssicherheit? Weil ein Verdrängungswettbewerb begonnen hat. Nicht nur, dass nach dem Willen der Bundesregierung der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2010 verdoppelt werden soll. Die gesamte deutsche Energiewirtschaft steht vor einem grundlegenden Umbau. Bis zum Jahr 2020 müssen zwei Drittel der deutschen Kraftwerkskapazität ersetzt werden, insgesamt 40 000 Megawatt. Einen stattlichen Anteil am zukünftigen Energiemix wird die Windkraft haben: vor allem dank Offshore-Windparks, wie sie die Energiekontor AG an den Standorten "Borkum Riffgrund West" und "Nordergründe" Bauen wird. Das Potential dieser Windparks vor der Nordseeküste ist enorm. Für den Klimaschutz. Und als Investment. Schon heute bietet die Energiekontor AG Anlegern die Möglichkeit, in die Zukunft Offshore zu investieren und sich Chance auf stattliche Renditen zu sichern. Liegt nicht gerade darin der eigentliche Grund für die haltlosen Vorwürfe gegen die Windkraft, die von den Stromkonzernen immer wieder vorgebracht werden – dass sie um ihre Pfründe fürchten?

     
      URL: http://www.energiekontor.de
    29.07.2004
    15 : 37


     
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