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    Trittin: Tschernobyl mahnt zu Atomausstieg und Energiewende

     

    Atomkraft "Auslaufmodell der Energieverschwendung" Anlässlich des 19. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am heutigen Dienstag erklärt Bundesumweltminister Jürgen Trittin: Muss man an diesem Tag noch etwas zu der Notwendigkeit des Ausstiegs aus der Atomkraft sagen? Die Risiken dieser Technologie sind unverändert: Bis heute ist die Kernschmelze bei keinem Reaktor der Welt ausgeschlossen. Weltweit ist das Entsorgungsproblem ungelöst - wenn die Neandertaler Atomkraft gehabt hätten, müssten wir heute noch für deren Müll sorgen. Je mehr Atomkraftwerke, umso so größer ist die Gefahr der Proliferation - umso größer ist die Gefahr, dass dieses Material in die falschen Hände gerät. Und seit dem 11. September 2001 ist die Gefahr eines terroristischen Anschlages unübersehbar geworden. Auch die Ablehnung der Atomkraft in der Bevölkerung ist 19 Jahre nach Tschernobyl unverändert hoch: Nach einer repräsentativen Umfrage, die Forsa in der vergangenen Woche im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchführte, sind nur sehr wenige Bundesbürger (3 %) der Ansicht, dass bei Atomkraftwerken heute überhaupt keine Unfallgefahr mehr besteht. Über die Hälfte der Bundesbürger (51 %) sagen, dass Atomkraftwerke heute zwar sicherer seien als noch vor 19 Jahren, die Unfallgefahr ihnen persönlich aber immer noch zu hoch ist. Weitere 24 % schätzen die Unfallgefahr bei Atomkraftwerken immer noch genauso hoch ein wie zum Zeitpunkt des Reaktorunglücks in Tschernobyl. Das alles sind Gründe genug für einen Ausstieg. Doch bei der Energiewende geht es um Umstieg - nicht bloß um Ausstieg. Es geht um Umstieg hin zu einer klimafreundlichen, sicheren, modernen Energieversorgung ohne strahlende Altlasten für kommende Generationen. Die Zukunft gehört den drei E: Energieeinsparung - Energieeffizienz - Erneuerbare Energien. Die Voraussetzung für eine solche Energiewende ist der Ausstieg aus der Atomenergie. Denn: Atomkraftwerke sind Auslaufmodelle der Energieverschwendung. Das sehen übrigens die Betreiber der Atomkraftwerke ähnlich. Da mag das Atomforum noch so oft die Renaissance der "Kernkraft" beschwören. Tatsache bleibt: In den USA wurde seit 30 Jahren kein Meiler mehr bestellt, in Deutschland, Großbritannien und Holland seit 22 Jahren. In der EU sinkt der Anteil der Atomkraft an der Stromversorgung durch Stillegungen und den Aufwuchs der Erneuerbaren. China baut derzeit drei neue Atomkraftwerke und plant den Bau weiterer. Aber das Ausbautempo bei den erneuerbaren Energien ist sehr viel höher. China hat den Ausbau der Windenergie 2003 um 46 % gesteigert. Peking hat ein Erneuerbare-Energien-Gesetz verabschiedet, das sich am deutschen EEG orientiert. Bis 2010 sollen Sonne, Wind und kleine Wasserkraft 10 % des Stroms bereitstellen. Das heißt in absoluten Zahlen: China will bis 2010 60 GW - also 60 000 MW - zusätzlicher Kapazität aus erneuerbaren Energien installieren. Dieser Betrag soll bis 2020 nochmals verdoppelt werden. 60 GW - das ist das Dreifache der in Deutschland heute installierten Kapazität und das Zehnfache der heutigen AKW-Kapazität Chinas. In Deutschland wird zur Zeit wieder massiv in neue Kraftwerke investiert. Seit 1999 schon in Erneuerbare, seit diesem Jahr auch wieder in moderne hocheffiziente fossile Kraftwerke. Rund 19 Mrd. Euro werden in Gaskraftwerke und den Ersatz alter Braunkohlekraftwerke investiert. Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare sind die moderne Antwort auf ineffiziente Kohle und das Risiko Atom. Wir sind in Deutschland mit der Energiewende einen großen Schritt vorangekommen. Hinweis: Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages schaltet das BMU heute die Informations- und Kommunikationsplattform "Tschernobyl + 20" frei. Zukünftig informiert dieses Internetforum über Veranstaltungen, Projekte und Initiativen, die anlässlich des 20. Jahrestages im Frühjahr 2006 stattfinden werden. www.tschernobyl2006.de



     
      URL: http://www.bmu.de
    26.04.2005
    18 : 36


     
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