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    Der Münchener Unternehmer Dr. Stephan Goetz über seine Eindrücke aus dem WWF-Projektgebiet in Borneo Die Münchener Unternehmer Dr. Stephan Goetz und Stefan Sankjohanser unterstützen das WWF-Projekt zum Schutz des Nationalparks Betung Kerihun im indonesischen Teil Borneos. Ende September 2005 besuchten beide die Projektregion, um sich ein Bild von der Lage vor Ort und dem Projektfortschritt zu machen. Das Projektgebiet Die Bergregenwälder von Betung Kerihun sind der zweitgrößte Nationalpark Borneos und ein wichtiges Rückzugsgebiet für den Orang-Utan und andere seltene Tierarten. Der dortige Distrikt Kapuas Hulu war noch bis vor kurzem ein Brennpunkt des illegalen Holzeinschlags. Große Mengen illegal gefällten Holzes wurden von hier aus in den benachbarten malaysischen Bundesstaat Sarawak geschmuggelt. Recherchen und Informationen des WWF und anderer Nichtregierungsorganisationen vor Ort führten inzwischen zu mehreren Razzien durch Militär und Polizei-Sondereinheiten der indonesischen Regierung. Der kriminelle Holzeinschlag ist seit Juni gestoppt. Und drei maßgebliche Holzmafiabosse konnten vom Distriktgericht zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden. WWF: Was hat Sie dazu bewogen, sich für den Naturschutz auf Borneo zu engagieren und ein Projekt des WWF zu unterstützen? Goetz: Der WWF hat mich auf das Projekt hingewiesen. Es handelt sich um eines der größten noch nicht schwer gestörten Regenwaldgebiete der Erde, das hoch bedroht ist und gleichzeitig wunderschön, mit einer reichen Flora und Fauna. WWF: Der WWF hat in einer Studie prognostiziert, dass die Tieflandregenwälder in Kalimantan (dem indonesischen Teil Borneos) im Jahr 2012 vernichtet sein werden, sollte es uns nicht gelingen, den Waldverlust zu stoppen. Organisationen wie dem WWF wird solcher Aussagen wegen von einigen Medienvertretern Schwarzmalerei vorgeworfen. Was war Ihr Eindruck vor Ort? Goetz: Mein Eindruck ist, dass der von Malaysia aus betriebene Raubbau absolut Besorgnis erregend ist und der WWF daher leider nicht übertreibt. Leider gilt dies für so viele alarmierende Berichte über unkontrollierte Naturzerstörungen weltweit. WWF: Wie haben Sie das Projektteam des WWF Indonesien vor Ort erlebt? Goetz: Das Team vor Ort ist dynamisch, kompetent, mutig und warmherzig. Wir waren begeistert von dem Team und jedem Einzelnen und von den Tagen mit ihnen allen im Wald. WWF: Neue Einkommensquellen wie die Fischzucht sollen den Menschen im Regenwald eine Alternative zum bisherigen Raubbau ermöglichen. Sie haben mit Vertretern lokaler Gemeinden gesprochen. Wie beurteilen sie das Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe? Goetz: Hilfe zur Selbsthilfe ist das einzig probate Mittel zur Lösung der Probleme. Die Menschen vor Ort müssen bei jedem Naturschutzvorhaben eingebunden werden. Und sie müssen eine ökonomische Alternative in nicht zerstörerischen Aktivitäten finden. Darum sind wir bereit, weiter Projekte dieser Art über den jetzigen Umfang hinaus zu fördern. WWF: Borneo ist eine weit entfernte Insel. Welche Verantwortung haben aus Ihrer Sicht deutsche Unternehmen für den internationalen Natur- und Umweltschutz? Goetz: Auf diesem Planeten ist nichts mehr weit entfernt. Bei der globalen Vernetzung und den bekannten globalen Klimazusammenhängen ist unsere Verantwortung überall relevant. Das gilt für Individuen und Unternehmen. WWF: Als Unternehmer unterstützen Sie und Stefan Sanktjohanser gemeinnützige Projekte im Bereich Naturschutz. Generell sind deutsche Unternehmen nicht so spendenfreudig wie beispielsweise Firmen in den USA. Ist das eine typisch deutsche Eigenschaft? Und wird hier ein Potenzial verschenkt? Goetz: Wir Deutschen und Europäer haben keine Tradition privaten Gebens, da die meisten Aufgaben historisch staatliche waren. Dies ändert sich und damit muss sich auch unser Verhalten ändern. Wir hoffen, hierzu einen Beitrag leisten zu können. Die Fragen stellte Markus Radday, WWF



     
      URL: http://www.wwf.de
    30.11.2005
    15 : 12


     
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