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    Blockhaus: Finnholz baut geteilte Kehle

     

    Blockhaus:Geteilte Kehle Von Harald Ludwig, öffendlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Inhaber der Firma Finnholz Wohnlockhäuser und Zimmerei Für viele Blockhausinteressierte ist es Wunsch einen Massiven Blockhaus bis in die Spitze zu bauen. Leider gestaltet sich die Umsetzung dieses Wunsches teilweise als sehr schwierig. Wohnblockhäuser mit Anbau oder Quergiebel in Massiver Blockbohlenbauweise werden oft als nicht machbar beschrieben. Der Grund ist das die aneinandergrenzenden Dachflächen gegeneinander schieben. Das Problem ist nur in den Griff zu bekommen, wenn die Kehle aus 2 Teilen besteht, und somit der nötige Spielraum für die Setzungen eingeplant werden kann. Die einzuplanende Schiebung des Sparren ist abhängig von der Dachneigung, der Sparrenlänge und der Holzfeuchte. Auch bei der richtigen Planung bleibt ein Risiko bei dieser Ausführung, und Sie sollte nur von erfahrenen Fachfirmen ausgeführt werden. Denn wie vieles im Leben entscheiden auch hier kleinen Details über Erfolg oder Misserfolg der Ausführung. Die Grundkenntnisse der Setzungen und unsere Berechnungsformel findet auch hier Anwendung. Bei einem Wohnblockhaus mit massivem Giebel Quergiebel oder Anbau schieben die Dachflächen gegeneinander. Das erfordert, das wir den Kehlsparren teilen müssen. Hierbei ist es dringend erforderlich das solch eine Konstruktion mit den Statiker abzuklären ist. Vielmals muss der Statiker erst damit konfrontiert werden, und an das Problem herangebracht werden. Hat der aber verstanden worum es geht, ist die Errechnung der nötigen Holzstärken kein Problem. Bild 1. Eine geteilte Kehle in Roh-Konstruktion. Bild 2. Geteilte Kehle mit eingebauter Winddichtung an Trempel, Giebel und Innenwand Bild 3. Bevor die Unterdachplatten aufgebracht werden, muss eine Diffusionsoffene Schalungsbahn eingebaut werden. Bild. 4: Danach kann dann der weitere Dachaufbau erfolgen. Beim Dachaufbau setzt sich in den Letzten Jahren immer mehr, anstatt Diffusionsoffener Schalungsbahn, die DWD durch. Bei einem Haus mit aus Massiven Blockbohlen bis zum First ist der Einsatz einer Unterdachplatte fast zwangsläufig. Die Platten übernehmen nicht nur einen Teil der Windkräfte die das Haus verschieben wollen, sonder gleicht auch unterschiedliches Setzverhalten aus. Bild 5. Von innen mit allen erforderlichen Anschlußfolien Häufig ist die Meinung zu hören, das auf die Anforderungen aus der EnEV (Bei einem Unterdruck von 50Pa muss das Haus so Dicht sein, so dass höchstens 3 mal pro Stunde die Luft ausgetauscht wird) erst im Ausbau des Hauses zu achten ist. Genau das gegenteil ist der Fall. Der Grundstock der relativen Luftdichtheit ist nur im Rohbau möglich. Werden dort die Folienanschlüsse vergessen, kann bei Ausbau nur noch kaschiert werden. Das ein Einbau der Folienanschlüssen im Rohbau auch günstiger ist als ein späteren kaschieren braucht glaube ich nicht besonders erwähnt werden. Bild 6. Ansicht von außen. Das verschließen des Spaltes ist erst nach 2-3 Jahren möglich, wenn das Haus sich ganz gesetzt hat. Sie sehen, die Konstruktion der geteilten Kehle ist eine durchaus machbare Art der Konstruktion, wenn man ein durch und durch massives Wohnblockhaus mit Anbau haben will. Was dabei aber zu berücksichtigen ist, ist das die Verkleidungen des Luftspaltes zur Aufnahme der Setzungen eine Wartungsintensive Konstruktion ist. Bild 7. Die mühe hat sich geloht. Eine Schöne Optik, die auch modernen Anforderungen entspricht.



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    FINNHOLZ: Bild 1
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    FINNHOLZ: Bild 2
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    FINNHOLZ: Bild 3
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    FINNHOLZ: Bild 4
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    FINNHOLZ: Bild 5
    Bild 5

    FINNHOLZ: Bild 6
    Bild 6

    FINNHOLZ: Bild 7
    Bild 7

     
      URL: http://www.blockhaus-finnholz.de
    27.11.2006
    10 : 20


     
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