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    in Deutschland praktizieren derzeit ca. 25.000 Heilpraktiker, in den letzten 10 Jahren hat sich ihre Zahl verdoppelt. Seit jeher wird darüber diskutiert, diesen Berufsstand abzuschaffen und die letzte große Diskussion dieser Art fand im Jahre 1939 statt: Das Heilpraktiker Gesetz war als Aussterbegesetz geplant und es wurden sämtliche Ausbildungsstätten für Heilpraktiker verboten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieses Verbot per Grundgesetz wieder aufgehoben und das Heilpraktikergesetz besteht weiterhin. Scheinbar zum Leidwesen vieler Amtsärzte wird also weiterhin geprüft, bestanden und praktiziert – oder eben auch nicht. Immer mehr Fälle häufen sich, in denen Prüflinge beklagen, dass Sie willkürlich „rausgeprüft“ werden oder aus verschiedenen Gründen erst gar nicht zu einer ordentlichen Überprüfung zugelassen werden. Hier fehlt plötzlich ein Praktikum, dort fehlt Berufserfahrung und mancherorts wird eine bereits vor der Prüfung abgeschlossene Ausbildung in einer zukünftigen Therapieform verlangt. Was soll denn nun in einer solchen Überprüfung überhaupt überprüft werden? Die Antwort: Die Gefahr für die Volksgesundheit. Und die besteht eben dann, wenn der zukünftige Psychotherapeut eine Neurose nicht von einer Psychose unterscheiden kann, auch bei Anzeichen eines Hirndefektes eine Gesprächspsychotherapie vorschlägt, Suizid für ein ausländisches Gewürz hält und seinen Patienten, nachdem der ihm seine Pistole gezeigt hat, zuerst nach einer Waffenbesitzerlaubnis fragt. Spaß beiseite: Da es keine wirkliche Durchführungsbestimmung, schon gar nicht für Heilpraktiker/Psychotherapie gibt, ist es für den Prüfling auch schwer zu beweisen, dass nicht ordnungsgemäß geprüft wurde. Wie denn auch, wenn es keine Ordnung gibt? Umso mehr lohnt es sich, eine auf diese Weise nicht bestandene Prüfung anzuzweifeln und diesen Zweifel auch zu äußern. Zuständig ist in erster Linie das Amt, in dem der Antrag gestellt wurde (Ordnungsamt). Es erfolgt der Widerspruch, der für den Prüfling kostenfrei durch einen Gutachter geprüft werden muss. Danach bleibt der Weg zum Amtsgericht. Aber es muss nicht immer kostenspielig sein. Eine Beschwerde beim Kreisamt und in letzter Konsequenz auch beim Landesministerium hat schon Erfolg gebracht. Was hier zu zählen scheint, ist das Durchhaltevermögen und vor allem der Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen von der Willkür eines Amtes oder oft auch nur einer einzigen Person. Solch eine Gegenwehr macht scheinbar auch die Runde – vielleicht am Landesübergreifenden Ordnungsamtsstammtisch oder beim jährlichen Prüferkongress (beides existiert vermutlich nicht in dieser Form). Wie auch immer, Sie kennen das aus dem Leben: Der Hund bellt so lange, bis man zurückbellt. Dann schaut er plötzlich – zumindest für einen Moment – dumm aus der Wäsche. Sie sollten sich klarmachen, dass Amtsärzte nicht eingesetzt wurden, Ihnen zu schaden, sondern ganz ursprünglich dazu, Ihnen zu dienen – deshalb sind es Staatsdiener, die zudem aus Steuergeldern, will heißen, vom Volke bezahlt werden. Darauf sollten sich alle einmal kurz zurückbesinnen. Nichts desto trotz gibt es, wie oben erwähnt, durchaus plausible Gründe für ein Nicht-bestehen der Überprüfung – und das ist ebenfalls gut. Schließlich mag sich niemand den Vorwurf anhören, man könne das Wissen für die Heilpraktiker-Erlaubnis in einem Wochenend-Seminar erlernen. Auch das scheint vielerorts noch gängige Meinung zu sein. Es spricht also nichts gegen eine ausgedehnte Prüfung des Wissens, um so sicherzustellen, dass die „Gefahr für die Volksgesundheit“ nicht besteht, solange sie fair und ausgewogen ist. Alles andere ist Willkür und dient der Volksgesundheit ebenso wenig, liebe Prüfer! Sollten Sie also Fragen haben oder Ihre Erfahrungen gerne einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, können Sie mich unter joachim@pegasuszentrum kontaktieren.



     
      URL: http://www.pegasuszentrum.de
    30.09.2007
    11 : 47


     
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