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    Heilpraktiker Psychotherapie oder das Bild unserer Welt

     

    Die Welt ist nicht so, wie Sie ist.
    die Welt ist so, wie Du sie siehst.
    Bist Du mit deiner Sicht zu Frieden?

    Wir alle Leben nach einem Weltbild. Und in den meisten Fällen leben wir nach der Regel der großen Zahl, will heißen: Das, was die meisten glauben, glauben wir auch. Natürlich höre ich Sie jetzt sagen: „Nein, ich glaube etwas anderes als die meisten anderen – ich gehe zum Homöopathen, weil ich an die Schulmedizin nicht mehr glaube!“

    „Gute“, entgegne ich, „was allerdings nicht daran ändert, dass Sie an Krankheit glauben, die durch einen Heiler geheilt werden muss.“

    Spinnen wir den Dialog kurz weiter. Sie könnte nun entgegnen, das es sich hier aber um eine sanfte Medizin handelte, worauf ich entgegnen würde, dass es mir egal sei, ob ich schulmedizinisch oder homöopathisch krank sei.

    Um es deutlicher zu machen: ich habe nichts gegen Homöopathen, aber ich habe auch nichts gegen Schulmediziner. Ich habe etwas gegen den Glauben, dass nur andere meinen Körper heilen können und ich allenfalls begünstigend einwirken kann. Das ist es, gegen das ich etwas habe.

    Um auf den Ursprung meiner Ausführungen zurückzukommen: Wir mögen hie und da etwas anderes glauben als es die Masse tut. In aller Regel jedoch müssen wir uns eingestehen, dass die Grundlage unseres Glaubens (in diesem Falle der Glaube an Krankheit und Heilung) sich doch sehr ähnelt. Grundlegend Anderes anzunehmen, als es die meisten tun scheint gefährlich und erfordert Mut. Zumindest nehmen wir es so wahr. Es beraubt uns unter Umständen die Zugehörigkeit zu dem System, dem uns zugehörig fühlen. Und Zugehörigkeit ist für den Mensch etwas sehr wesentliches.

    Als Beispiel möchte ich einen psychisch Kranken Menschen nehmen: Ein Mensch mit einer Wahnkrankheit. Er interpretiert (nach Lehrbuchmeinung) die Realität krankhaft falsch und ist auch nicht von davon zu überzeugen, dass er sie falsch interpretiert. Das kann im Einzelfall tatsächlich tragisch sein: Stellen Sie sich vor, sie sähen in JEDEM Menschen, der Ihnen begegnet, einen CIA-Agenten, der Sie verfolgt und Ihnen ans Leder möchte. Und nichts und niemand könnte Sie davon überzeugen, dass es sich hier um einen normalen Passanten und da um die Kassiererin im Supermarkt handelt. Nichts und Niemand! Sie lebten ein Leben in Angst, vor jedem und allem. Nun, das nennt man psychotisch oder Wahnkrank. Solche Menschen werden in Anstalten befördert und mit Medikamenten ruhiggestellt. Nochmals: Daran ist erst einmal nichts schlimmes und oftmals haben wir keine anderen Möglichkeiten, mit einer solchen Situation umzugehen.

    Schauen wir uns nun einen Gottesfürchtigen Menschen an. Versuchen Sie, ihn vom Gegenteil Gottes zu überzeugen. Er wird Ihnen viele Beweise liefern, die für Gott sprechen und sich unter Umständen um nichts in der Welt auch mal nur Ihre Argumente anhören wollen. Der Papst hat beispielsweise vor kurzem die Vorhölle abgeschafft…

    Versuchen Sie einen Reiki-Meister davon zu überzeugen, dass es so etwas wie heilende universelle Energie nicht gibt: Er wird Ihnen Beweise liefern von durch ihn geheilten Menschen. Sie könnten vermutlich genauso viele Menschen finden, die eben nicht durch Reiki geheilt wurden.

    Dann allerdings müssen Sie sich eine Litanei an Argumenten anhören: Es wurde nicht richtig gemacht, der Mensch wollte gar nicht geheilt werden oder: Irgendwann müssen wir eben auch sterben. Bingo. Und genau das ist es.

    Den Wahnsinnigen in der Psychiatrie unterscheidet also lediglich vom Wahnsinnigen im normalen Leben, dass das, woran er glaubt so ungewöhnlich ist, dass man ihn als wahnsinnig bezeichnet. Wenn Sie unüberzeugbar daran glauben, nichts Wert zu sein, obwohl es natürlich nicht so ist, dann bezeichnen wir das nicht als Wahnsinnig, sondern als normal. Weil eben viele Menschen an solche Dinge glauben.

    Glaube ist eben nur ein Vehikel, dass uns plausibel macht, warum etwas so geschehen kann, wie wir es wollen. Wir können uns selbst heilen. Der Glaube allerdings ist zu gering, als dass es funktionierte. Also müssen wir unserem Willen, heil werden zu wollen auf die Sprünge helfen. Mit Homöopathie oder mit Schulmedizin. Es ginge auch ohne, allein uns fehlt der Glaube.

    Um es noch mal deutlich zu machen: Wir können jetzt, in diesem Moment glauben, dass wir körperliche Beschwerden haben, weil in uns ein Problem herumschwirrt, dass sich eben körperlich festsetzt. Das ist ein guter Anfang, lässt die Schmerzen allerdings nicht verschwinden.

    Wir können im nächsten Schritt an die Psychoanalyse glauben, die uns sagt, dass dies etwas mit frühkindlichen Erlebnissen zu tun hat. Und wir können daraufhin zu einem Psychoanalytiker (oder zu irgendeinem anderen Therapeuten) gehen und mit der Forschung beginnen.

    Der Psychoanalytiker glaubt nun seinerseits, dass es eine ganze Zeit dauern wird, bis wir an die Ursachen unseres Problems gekommen sind. Sie werden es erraten: Wir benötigen dann auch eine lange Zeit, bis wir eine mögliche Ursache gefunden haben.

    Meistens sind unsere Schmerzen immer noch da oder sogar stärker geworden. Also beginnen wir jetzt, daran zu glauben, dass es eben um ein noch anderes Problem geht, und forschen weiter. Oder wir glauben an das Phänomen der Erstverschlimmerung und sind wiederum erleichtert. Es ist eben das Wesen des Wahnsinns, immer wieder Erklärungen zu finden, warum die Welt eben so (schlecht) ist, wie sie ist. Unbeirrbare Fehlinterpretation der Realität – wie es die Psychologen nennen.

    Sie nämlich glauben auch an all diese Krankheiten. Warum auch nicht: Es ist ihr Job und sie verdienen ihr Geld damit. Das macht Sie zu reinen Krankheitsverwaltern, denn sie lassen den Patienten in dem Glauben, dass er aus unerfindlichen Gründen krank geworden ist und er, wenn überhaupt, nur durch die Errungenschaften Ihrer Wissenschaft geheilt werden kann.
    Hier und da gibt es natürlich auch hier Ausbrecher. Doch diese werden nicht selten als Dissidenten bezeichnet. Als schwarze Schafe, die der Realität nicht ins Auge schauen wollen. Das ist nicht schlimm, sondern normal. Und genauer betrachtet, handeln wir alle nach diesem Schema.

    Was bleibt ist die Erkenntnis, dass wir glauben können und dürfen, was wir wollen. Es gibt keine Grenzen und auch keine Verbote. Es gibt allenfalls Konsequenzen. Wenn wir jemanden umbringen, dann kommen wir ins Gefängnis. Deshalb ist es noch lange nicht verboten. Es ist sogar erlaubt, allerdings eben mit der Konsequenz, dass wir ins Gefängnis kommen, weil eben die meisten anderen Menschen nicht mit unserem Weltbild zufrieden sind. So einfach ist das.

    Nun, wir dürfen also auch daran glauben, ein wertvoller, gesunder Mensch zu sein, der einen tollen Beruf hat, eine erfüllte Partnerschaft und des weiteren mehr. Wir dürfen. Und die Tatsache, dass wir es nicht tun, oder wenn, nur mit Einschränkungen, bedeutet noch lange nicht, dass es nicht stimmt.

    Allerdings haben aus meiner Erfahrung heraus viele Menschen Angst, an so etwas zu glauben. Vielleicht, weil Ihre Freunde plötzlich dieses Weltbild nicht mehr teilen wollen (Jammern macht eben auch Freunde), vielleicht aus Angst vor der eigenen Courage, vielleicht auch, weil Sie anders erzogen wurden. Ich kann Ihnen aus meiner Erfahrung (als Mensch und aus meiner Gesprächspraxis) sagen, dass es unglaublich müßig und vor allem oft langatmig und nicht selten zwecklos ist, an den Hinderungsgründen unseres Glücks zu arbeiten. Es vertreibt die Zeit und mag unserem Leben einen gewissen Sinn geben, dies zu tun, weil gewisse Lehren uns eingeimpft haben, dass der Sinn des Lebens die Entwicklung der Persönlichkeit ist. Und dazu gehört eben auch, das Durchleben von Leid, das Aufarbeiten von Karma und dergleichen mehr.

    Um jedoch auf den Ursprung meiner Ausführungen zurück zu kommen: Niemand kann uns sagen, ob das tatsächlich so ist. Niemand! Weder der tibetische Mönch, noch der Papst, noch der Glückscoach, noch der Psychoanalytiker und auch nicht der frisch gechannelte aufgestiegen Meister. Vielleicht gibt es diesen Meister. Ich selbst mag die Vorstellung einer solchen Himmelhierarchie nicht sonderlich. Vielleicht aber ist das Channelmedium lediglich ein verrückter, der glaubt, Botschaften zu empfangen. All das kann sein und es liegt mir fern, es als Unsinn zu titulieren.

    Für mich stellt sich lediglich die eine Frage: Bringt es mir etwas und hilft es mir. Schauen Sie auf Ihr Leben zurück. Hat es Ihnen wirklich (!) etwas gebracht, täglich zu beten, wöchentlich homöopathische Medikamente einzunehmen, monatlich von hohen meistern gechannelte Exkurse durchzuarbeiten, Mantras zu singen oder ihr Ego zu bekämpfen. Hat sich Ihr Leben dadurch tatsächlich oder auch annähernd so entfaltet, wie Sie sich es wünschen? Wurden Ihre Bedürfnisse erfüllt, und zwar in einem Maße, in dem sie sich ohne all dies nicht erfüllt hätten?

    Wenn nicht, drängt sich mir die Frage auf: Warum machen Sie es dann, bzw., warum machen Sie dann nicht etwas anderes. Auch hier kann man nun nächtelang durchanalysieren, warum, wieso, weshalb. Das ändert allerdings nichts an meiner Frage.

    Und so bleibt die Erkenntnis, dass jeder Mensch nach seinem Weltbild lebt und damit glücklich werden muss – was auch immer er unter Glück versteht.


    Die Aufgabe eines Therapeuten besteht lediglich darin, seinen Klienten in dessen Streben zu unterstützen und immer wieder einmal die unangenehme Frage zu stellen: „Sind Sie zufrieden mit Ihrer Welt?“

    Wenn Sie mehr zum Beruf des Heilpraktiker/Psychotherapie erfahren wollen oder gar diesen Beruf erlernen wollen, dann sind Sie auf www.pegasuszentrum.de richtig. Hier bieten wir neben der Vorbereitung auf den kleinen Heilraktiker auch weiterführende Seminare und Ausbildungen, beispielsweise in Gesprächspraxis an.

    Ihr Joachim Letschert vom Pegasuszentrum





     
      URL: http://www.pegasuszentrum.de
    17.01.2008
    09 : 16


     
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